Konjunkturkrise Neue Förderpolitik in China: Wieder Kaufanreize für Autos mit Verbrenner

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Alarm in China: Weshalb Zentral- und Provinzregierungen wieder den Kauf von Autos mit Verbrennungsmotoren fördern. Und was das mit dem Sprichwort von der Wassermelone und den Sesamkörnern zu tun hat.

Der VW Sagitar wird in China mit 1,5-Liter-Motor verkauft (lt. Wikipedia). Für solche Fahrzeuge gibt es wieder Kaufprämien in einigen Provinzen.(Bild:  Volkswagen AG)
Der VW Sagitar wird in China mit 1,5-Liter-Motor verkauft (lt. Wikipedia). Für solche Fahrzeuge gibt es wieder Kaufprämien in einigen Provinzen.
(Bild: Volkswagen AG)

In den Zeiten einer schweren Konjunkturflaute entdeckt China wieder sein Herz für den Verbrennungsmotor. Man dürfe Autos mit Otto-Motor „nicht dämonisieren“, sagte Cui Dongshu, der Generalsekretär des chinesischen Pkw-Verbandes CPCA vergangene Woche gegenüber chinesischen Journalisten.

Ein deutlich verlangsamtes Wirtschaftswachstum und wachsende Jugendarbeitslosigkeit setzen die kommunistische Staats- und Parteiführung in diesem Jahr unter Druck. Sie versucht mit Anreizen zur Belebung des Konsums gegenzusteuern. Dabei werden seit kurzem E-Autos und Verbrenner wieder in einem Atemzug erwähnt.