Handel China bleibt als Markt alternativlos

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Der Handel deutscher Unternehmen mit China lässt nach, doch die Bedeutung des Landes für die deutsche Industrie wächst weiterhin. Wie lässt sich dieses Paradox erklären?

Deutsche Autohersteller bauen ihre Autos schon lange in China selbst. Sinkende Exporte in das Land sind kein Zeichen für dessen geringere Bedeutung.(Bild:  Volkswagen AG)
Deutsche Autohersteller bauen ihre Autos schon lange in China selbst. Sinkende Exporte in das Land sind kein Zeichen für dessen geringere Bedeutung.
(Bild: Volkswagen AG)

Chinas Bedeutung für die deutsche Autoindustrie steigt – auch wenn der Handel zwischen beiden Ländern leicht schrumpft. Dieses Bild ergibt sich aus zwei aktuellen Veröffentlichungen der deutschen Handelskammer in China und von Germany Trade & Invest (GTAI).

Die GTAI zeigt in ihrer Studie, dass China schon in diesem Jahr seine Stellung als wichtigster Handelspartner Deutschlands an die USA verlieren könnte. „Die dominante Stellung Chinas im Außenhandel mit Deutschland bröckelt,“ schreibt die bundeseigene deutsche Außenhandelsgesellschaft. Im vergangenen Jahr sei der Gesamtwert der Ein- und Ausfuhren mit China um 15 Prozent auf 254 Milliarden Euro zurückgegangen. Dafür sei vor allem die schwächelnde Konjunktur in China verantwortlich, so die GTAI. Sollte dieser Trend auch 2024 anhalten, so würden die USA China als bedeutendster Außenhandelspartner Deutschlands ablösen.