Ungarn Fahrzeugbau an Chinas „Neuer Seidenstraße“

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Nach vielen Investitionen in Deutschland haben Chinas Autohersteller und Zulieferer einen neuen EU-Staat für sich entdeckt. In Ungarn entstehen immer mehr Fabriken.

Das Werk von Mercedes-Benz in Kecskemét, Ungarn.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Das Werk von Mercedes-Benz in Kecskemét, Ungarn.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Ungarn ist zum Brückenkopf der chinesischen Automobilindustrie in Europa geworden. BYD hat sich kürzlich für Ungarn als Standort einer ersten europäischen Autofabrik entschieden. Eine Fabrik für E-Busse im dortigen Komarom hat es bereits. Nio folgt. Die chinesischen Batteriehersteller CATL, Svolt und Calb sind ebenfalls schon da.

Während andere Länder noch darum ringen, ihr Misstrauen gegenüber Autos „made in China“ abzulegen und die EU-Kommission in Brüssel mit Strafzöllen für E-Autos aus der Volksrepublik droht, wählt Ungarn eine völlig andere Strategie. Das Land versucht, Chinas technologische Fortschritte bei der E-Mobilität für die Transformation und Modernisierung seiner eigenen Autoindustrie zu nutzen.