Klimaziele China baut Wasserstoff-Industrie deutlich aus

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Chinas Wasserstoff-Industrie erlebt einen neuen Entwicklungsschub. Das Verbrennen des Gases soll dabei helfen, die Klimaziele zu erreichen; Autos mit Brennstoffzelle stehen ebenfalls auf dem Plan. Beteiligt sind vor allem staatliche Betriebe.

Chinas erstes Photovoltaik-Pilotprojekt für grünen Wasserstoff in der Provinz Xinjiang hat Ende August 2023 die Produktion aufgenommen.(Bild:  Sinopec)
Chinas erstes Photovoltaik-Pilotprojekt für grünen Wasserstoff in der Provinz Xinjiang hat Ende August 2023 die Produktion aufgenommen.
(Bild: Sinopec)

Im August sind in Peking die ersten landesweiten Standards für die Produktion, Speicherung, den Transport und Anwendung von Wasserstoff erlassen worden. Damit sei der Weg frei für die „rapide Entwicklung der Wasserstoffindustrie in den kommenden Jahren“, sagt der Analyst Yin Zhongshu von Everbright Securities.

Bereits im März dieses Jahres hatte Peking einen Langzeitplan für den schnellen Ausbau der Industrie veröffentlicht: Wasserstoff, der völlig emissionsfrei verbrannt werden kann, soll beim Erreichen der Klimaziele des Landes eine wichtige Rolle spielen. Unter anderem sollen bis zum Jahr 2025 schon 100.000 bis 200.000 Tonnen Wasserstoff mit erneuerbaren Energien aus Wind- oder Solarkraftanlagen produziert werden.