Wirtschaft Chinas Autokonzerne verkaufen mehr – aber die Gewinne sinken

Von Henrik Bork

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Die Umsätze chinesischer Autohersteller steigen, aber die Gewinne sinken – vor allem bei elektrifizierten Fahrzeugen. Schuld sind offenbar die Lithium-Lieferanten.

Chinesische Autohersteller setzen zwar mehr Autos ab, verdienen aber weniger. Grund sind gestiegene Rohstoffpreise. Im Bild: Li Auto L9.
Chinesische Autohersteller setzen zwar mehr Autos ab, verdienen aber weniger. Grund sind gestiegene Rohstoffpreise. Im Bild: Li Auto L9.
(Bild: Li Auto)

Wo sind bloß die Profite geblieben? Das ist die große Frage, die gerade im Raum steht. Chinas Autohersteller verkaufen immer mehr Autos – und verdienen damit immer weniger. Das gilt besonders für die Hersteller von E-Autos.

„Momentan können nur wenige Hersteller von New Energy Vehicles Geld verdienen und die meisten von ihnen machen Verluste“, sagte Chen Shihua, ein Funktionär des chinesischen Verbandes der Autohersteller CAAM, vor wenigen Tagen gegenüber der Autozeitung Zhongguo Qiche Bao. Die OEMs der Autoindustrie seien gerade „busy, aber arm“, ist in der chinesischen Fachpresse zu lesen. Und die Zahlen bestätigen diese Beobachtung: Im ersten Halbjahr 2022 erzielte die chinesische Autoindustrie den jüngsten Zahlen von CAAM zufolge Betriebseinnahmen von 4.090 Milliarden Yuan. knapp 600 Milliarden Euro – 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

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