Automarkt China China warnt seine Hersteller vor zu viel Technologietransfer

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Umkehr der Debatte: Das chinesische Handelsministerium hat die heimischen OEMs gewarnt, nicht zu viel Know-How für E-Autos zu exportieren.

Das chinesische Handelsministerium Mofcom soll die heimischen E-Auto-Hersteller vor zu viel Know-how-Transfer ins Ausland bei Elektrifizierung und Smartifizierung gewarnt haben. (Bild:  BYD)
Das chinesische Handelsministerium Mofcom soll die heimischen E-Auto-Hersteller vor zu viel Know-how-Transfer ins Ausland bei Elektrifizierung und Smartifizierung gewarnt haben.
(Bild: BYD)

Das Handelsministerium Mofcom in Peking soll die Manager führender Autohersteller zu einem Treffen geladen haben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen berief. Chinesische Autohersteller, die neue Fabriken im Ausland planen, sollten den Export von „Knock-down kits“ in Erwägung ziehen, sollen die Beamten gefordert haben. Insgesamt gehe es darum, nicht zu viel von den neuen Innovationen preiszugeben, mit denen Unternehmen wie BYD, Geely, Chery oder SAIC in ihrer Heimat gerade zu führenden Herstellern von E-Autos und Hybridfahrzeugen geworden sind.

Knock-down-Kits sind vorproduzierte Bauteile, die im jeweiligen Auslandsmarkt dann nur noch zusammengebaut werden, während die ursprüngliche Fertigung von einzelnen Schlüsselkomponenten im Heimatland verbleibt.