E-Mobilität Druck auf Chinas staatliche Autohersteller wächst

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Für die chinesische Regierung läuft es bei den drei staatlichen Autobauern nicht schnell genug bei der Transformation zur E-Mobilität. Durch mehr Aggressivität am Markt, sollen sie gegenüber den privaten Autobauern aufholen.

Der chinesische Staatskonzern Dongfeng kommt mit dem Voyah Free bald auch auf den deutschen Markt. In der Heimat regnet es währenddessen Kritik.(Bild:  Voyah)
Der chinesische Staatskonzern Dongfeng kommt mit dem Voyah Free bald auch auf den deutschen Markt. In der Heimat regnet es währenddessen Kritik.
(Bild: Voyah)

Chinas Zentralplaner sind enttäuscht von ihren staatlichen Autokonzernen und wollen ihnen nun Beine machen. Die Transformation zur E-Mobilität bei den größten Staatsbetrieben der Branche gehe „nicht schnell genug“ voran, zitierte die parteinahe Zeitung Global Times einen hochrangigen Regierungsbeamten.

Gemeint sind: die FAW-Gruppe (ein Partner von Volkswagen in China), Changan Automobile und Dongfeng Motor. Obwohl alle drei sehr früh E-Autos und Hybride gebaut haben, hätten sie „in jüngsten Jahren kein signifikantes Wachstum erzielt“, kritisierte das Parteiblatt.