China Der „unvermeidliche Niedergang“ ausländischer Autohersteller

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Der Marktforscher Inovev sieht einen unaufhaltsamen Rückzug ausländischer Autohersteller aus China. Die chinesische Konkurrenz übernimmt nach und nach ihren Heimatmarkt.

Chinesische Autohersteller, allen voran BYD, vertreiben mit ihren Modellen ausländische Hersteller immer mehr vom chinesischen Markt.(Bild:  BYD)
Chinesische Autohersteller, allen voran BYD, vertreiben mit ihren Modellen ausländische Hersteller immer mehr vom chinesischen Markt.
(Bild: BYD)

Die ausländischen Autohersteller, auch die Deutschen, haben in China ein Problem. Von einem „unvermeidlichen Niedergang“ aller nicht-chinesischen Hersteller im größten Automarkt der Erde schreibt Inovev in einer aktuellen Analyse. Es sei in China gerade ein „Paradigmenwechsel“ zu beobachten, so die Marktforscher, weil der Marktanteil chinesischer Autohersteller immer weiter steigt.

„Volkswagen hat zwischen 2017 und 2023 rund eine Million Verkäufe verloren“, heißt es in der Inovev-Analyse. Eine Trendumkehr sei momentan nicht in Sicht, „denn die Modelle der chinesischen Autohersteller werden immer wettbewerbsfähiger“, heißt es weiter. Dieser „Niedergang“ ist kein auf Volkswagen beschränktes Phänomen. Von den zehn größten ausländischen Automobilherstellern, die in China aktiv sind, hätten es in den vergangenen fünf Jahren nur zwei geschafft, Fortschritte zu machen: Toyota und Tesla.