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Hybridsysteme: Vorrang für den E-Motor
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Chinesische Hersteller drängen mit seriell-parallelen Hybridantrieben auch auf den deutschen Markt. MG etwa hat kürzlich einen Voll- und einen Plug-in-Hybrid vorgestellt. Und das ist wohl erst der Anfang.
Es mag überraschen angesichts des Verbrennerverbots, das in Europa ab 2035 gelten soll: Ende 2023 hat die chinesische Regierung erklärt, dass Verbrennungsmotoren vielleicht noch bis 2060 gebraucht werden – zumindest in Verbindung mit einem Hybridantrieb.
China orientiert sich allerdings nicht an europäisch geprägten Lösungen. Im Gegenteil zäumen chinesische Hersteller das Pferd andersherum auf: Der Antrieb setzt auf starke E-Motoren und der Verbrennungsmotor bekommt sozusagen die Rolle des Zuträgers zugewiesen. Konkret handelt es sich um rein serielle oder seriell-parallele Hybridantriebe mit zwei E-Motoren. Dies sind der elektrische Fahrmotor und ein Generator, der vor allem Strom erzeugt. Das Getriebe ist stark vereinfacht: Es bietet für den Parallelbetrieb nur ein bis drei Gänge, je nach Hersteller und Anwendung.
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