Automarkt China Abgeschwächtes Wachstum

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bereits vor zwei Wochen hatten chinesische Verbände dem Verkaufsmonat März ein gutes Wachstum bescheinigt – allerdings unter ungesunden Bedingungen. Diese Prognose hat sich jetzt bestätigt.

Die chinesischen Behörden wollen die Autoverkäufe im Land weiter ankurbeln.(Bild:  Audi)
Die chinesischen Behörden wollen die Autoverkäufe im Land weiter ankurbeln.
(Bild: Audi)

Der chinesische Automarkt hat im März geringfügig schwächer zugelegt als zuletzt vermutet. Die Auslieferungen von Autos seien im Jahresvergleich um sechs Prozent auf knapp 1,7 Millionen Fahrzeuge gestiegen, teilte der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Dienstag (9.04.) auf Basis endgültiger Daten in Peking mit.

Zuvor lag die Schätzung auf Basis vorläufiger Zahlen bei einem Plus von sieben Prozent. Ausschlaggebend war der knapp 30 Prozent starke Zuwachs beim Verkauf von E-Autos. Der PCA-Verband hatte diesen zuletzt auf hohe Preisnachlässe zurückgeführt. Die chinesischen Behörden wollen die Autoverkäufe auch weiter ankurbeln.

Kredit-Richtlinien gelockert

So sollen die chinesischen Autokäufer durch laxere Vorschriften bei der Kreditaufnahme bei Laune gehalten werden. Die Zentralbank der Volksrepublik lässt es demnach zu, dass die Obergrenze für Kredite beim privaten Autokauf von den Kreditgebern selbst festgelegt wird.

Bisher galt eine Obergrenze von 85 Prozent für den Preis von Elektroautos und Hybridantriebe sowie von 80 Prozent für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Bei gewerblich genutzten Fahrzeugen und Gebrauchtwagen bleiben bisherige Regeln bestehen. Die Maßnahmen sollen den Verkauf fördern und zum Austausch alter Autos beitragen, wie es hieß.

Die ersten beiden Monate des neuen Verkaufsjahres waren am Automarkt der Volksrepublik – wie üblich – unterschiedlich verlaufen. Im Januar stand ein großes Plus zu Buche, im Februar dagegen ein hohes Minus. Denn das chinesische Neujahrsfest fiel in diesem Jahr in den Februar und nicht in den ersten Jahresmonat. Während des Neujahrsfestes ruht in dem Land das öffentliche Leben weitgehend für rund eine Woche.

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