Zulieferer Continental will Contitech ausgliedern

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Der Zulieferer will seine Werkstoffsparte ausgliedern uns sich rein auf das Reifengeschäft konzentrieren. Contitech soll verkauft werden.

Continental plant den Verkauf der Kunststoffsparte Contitech. Nach der Abspaltung der Autozuliefersparte wird Continental ein reiner Reifenhersteller.(Bild:  Continental)
Continental plant den Verkauf der Kunststoffsparte Contitech. Nach der Abspaltung der Autozuliefersparte wird Continental ein reiner Reifenhersteller.
(Bild: Continental)

Nach der für Herbst angekündigte Ausgliederung der Zuliefersparte (carve-out) will sich Continental weiter verschlanken. Die Sparte Contitech, die auf Kautschuk- und Kunststofftechnik spezialisiert ist, soll ebenfalls eigenständig werden. Conti-CEO Nikolai Setzer will „drei starke, unabhängige Champions“ schaffen.

Welche Transaktionsform für die Verselbstständigung letztlich gewählt wird, soll in einer nun gestarteten Vorbereitungsphase evaluiert werden. Die wahrscheinlichste Option, so teilt Continental mit, wird der Verkauf von Contitech sein, der nach dem Spin-off des Automotive-Bereichs umgesetzt werden soll. Sofern die notwendigen Beschlüsse eingehen, wird die Industriesparte im Jahr 2026 selbstständig.

Continental hatte bisher bereits geplant, diejenigen Teile von Contitech, die an die Autoindustrie liefern, zu verkaufen. Daran will der Konzern festhalten und danach auch das verbleibende Industriegeschäft abgeben, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Hierzu will der Konzern Finanzchef Olaf Schick zufolge sowohl mit Partnern sprechen als auch mit Finanzinvestoren.

Im Bereich Automotive arbeiten gut 90.000 Menschen, die im Geschäftsjahr 2024 fast 20 Milliarden Euro umsetzten. Die Reifensparte beschäftigt etwa 57.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von knapp 14 Milliarden Euro (2024). Mit fast 40.000 Mitarbeitern und gut sechs Milliarden Euro Umsatz ist Contitech die kleinste Division des Konzerns. (sp)

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