UN ECE R 155 „Brandgefährlichen“ Fahrzeugen droht ein Entzug der Zulassung

Von Joachim Jakobs 6 min Lesedauer

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Verschiedene Cybersecurity-Firmen und -Experten berichten von stark steigenden Zahlen kritischer Vorfälle. Wie stark ist die Autoindustrie bedroht und welche Regelwerke sind zu beachten?

Immer wieder gibt es Rückrufe wegen Brandgefahr. Können Hacker über solche Fehlfunktionen bewusst ein Feuer entfachen?(Bild:  © DedMityay - stock.adobe.com)
Immer wieder gibt es Rückrufe wegen Brandgefahr. Können Hacker über solche Fehlfunktionen bewusst ein Feuer entfachen?
(Bild: © DedMityay - stock.adobe.com)

„013606“ lautet die Referenznummer in der „Rückrufdatenbank“ des Kraftfahrtbundesamts für eine solche Aktion von Mercedes-Benz: 250.000 Fahrzeuge weltweit wurden im Februar 2024 in die Werkstatt zurückbeordert. 37.000 davon in Deutschland. Es drohe der Ausfall einer Sicherung, was wiederum den Ausfall des Motors nach sich ziehen könne. Und: „Eine Brandgefahr kann nicht ausgeschlossen werden“. Mercedes muss – so toponline.ch – „weltweit eine breite Flotte seiner Fahrzeuge auf eine Sicherheitslücke überprüfen“.

Vor wenigen Tagen wurde ein neuer Rückruf bekannt: Ein Softwarefehler im Getriebesteuergerät kann dazu führen, dass sich der Motor abschaltet. Auch hier müssen betroffene Fahrzeuge in die Werkstatt. Was, wenn Hacker diese Schwachstellen für ihre Zwecke missbrauchen?