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Daimler Supplier Award 2013

Daimler zeichnet beste Lieferanten aus

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Continental: Touchpad der neuen C-Klasse

Für die neue C-Klasse von Mercedes haben die Continental- und Daimler-Fachleute für die Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human Machine Interface, HMI) im Fahrzeug einen im wahrsten Sinne des Wortes spürbar neuen Weg beschritten. Das Team aus Ingenieuren und Ergonomen hat ein Touchpad mit aktiver haptischer Rückmeldung entwickelt.

Touchpad mit Rückmeldung mittels Impuls

In der neuen Mercedes-Benz C-Klasse ist dieses Touchpad in der Mittelkonsole integriert, damit der Fahrer es bedienen kann, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Bedient wird über eine berührungsempfindliche Oberfläche. Basierend auf einer speziellen Software erkennt das Touchpad, ob eine Berührung tatsächlich einen gewollter Bedienvorgang darstellt, oder nur eine unspezifische Berührung des Touchpads. Das Touchpad wird in der C-Klasse vor allem dazu eingesetzt, Bildschirmmenüs zu steuern. Die Neuheit dabei: Das Touchpad gibt dem Fahrer mit spürbaren Impulsen eine Bestätigung seiner Aktion – ähnlich einer Taste.

Mittels des Touchpads steuert der Fahrer in der C-Klasse vor allem Bildschirmmenüs. Die Neuheit dabei: Das Touchpad gibt dem Fahrer mit spürbaren Impulsen eine Bestätigung seiner Aktion.
Mittels des Touchpads steuert der Fahrer in der C-Klasse vor allem Bildschirmmenüs. Die Neuheit dabei: Das Touchpad gibt dem Fahrer mit spürbaren Impulsen eine Bestätigung seiner Aktion.
(Foto: Daimler)

Uni Kassel belegt Wirksamkeit

Continental hat bereits im Jahr 2013 im Rahmen der Vorentwicklung für neue Mensch-Maschine-Schnittstellen die Ergebnisse einer Probandenstudie veröffentlicht. In der von der Universität Kassel durchgeführten Studie ging es um die Wirksamkeit von Touchpads mit aktivem haptischem Feedback. „Das Touchpad mit aktiver haptischer Rückmeldung hat in der Studie einen signifikant positiven Einfluss gezeigt“, so Prof. Ludger Schmidt, Fachgebietsleiter Mensch-Maschine-Systemtechnik im Fachbereich Maschinenbau der Universität Kassel. „Bei eingeschalteter Haptik ging die Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen durchschnittlich um 23 Prozent zurück. Die gestellten Bedienaufgaben waren im Mittel um 33 Prozent schneller erledigt als ohne die aktive Haptik.“

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