„Einen Zahn zulegen“: Die Annahme, man hätte es hier mit Räderwerk, Getrieben und Industrietechnik zu tun, trügt. Stattdessen stammt die Redewendung aus dem Küchenbereich, wo im Mittelalter die Töpfe über dem offenen Feuer hingen. Befestigt wurden sie an in der Decke befestigten Metallstreben, die nach unten hin mehrere Zacken beziehungsweise Zähne aufwiesen. Um den Garprozess zu beschleunigen, hängte man den Topf einen Zacken tiefer, legte also einen Zahn zu. (Bild: ACE/Bartmus) 5/23 Zurück zum Artikel