Batteriezellfertigung Manz steigt aus Projekt mit Dürr und Grob aus 

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

Dürr und Grob arbeiten nur noch zu zweit an Produktionstechnik für Batteriezellen. Der Maschinenbauer Manz ist ausgetreten – das Unternehmen hatte im Dezember Insolvenz angemeldet.

Dürr und Grob arbeiten nur noch zu zweit an Produktionstechnik für Batteriezellen.(Bild:  Dürr)
Dürr und Grob arbeiten nur noch zu zweit an Produktionstechnik für Batteriezellen.
(Bild: Dürr)

Dürr und Grob arbeiten nur noch zu zweit an Produktionstechnik für Batteriezellen. Das insolvente Maschinenbauunternehmen Manz ist aus dem im Jahr 2022 begonnenen Projekt ausgestiegen. Dürr und Grob wollen sich laut einer Mitteilung aber weiter als Systemanbieter von Batterieproduktionsanlagen in Europa und Nordamerika etablieren. 
Die Prozessschritte die bisher Manz abgedeckt hatte, können die verbleibenden Partner nach eigenen Angaben übernehmen. Die Unternehmen wollen vorrangig im Automobilsektor aktiv sein und auf dem Markt für stationäre Batteriespeicher.

Weniger Energie, höhere Qualität

Ziele der Zusammenarbeit sind unter anderem ein geringerer Energieverbrauch bei der Zellfertigung und eine höhere Qualität der produzierten Batteriezellen. Ein wichtiger Punkt ist dabei „ein durchgängiges Digitalisierungskonzept, mit dem unsere Kunden sämtliche Produktionsschritte überwachen können“, erklärt Dürr-Chef Jochen Weyrauch.
Erste Projekte setzen Dürr und Grob bereits gemeinsam um. Die Unternehmen beliefern einen namentlich nicht genannten europäischen Zellhersteller mit Maschinen zur Produktion leistungsstarker Batteriezellen. Dürr installiert dabei Anlagen zur klassischen Nassbeschichtung von Elektroden und plant eine Pilotanlage für die Trockenbeschichtung. Grob liefert die komplette Zellassemblierung basierend auf der Laminationstechnologie. Damit lässt sich laut Unternehmen schneller produzieren, bei geringeren Herstellkosten.

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