Elektromobilität Milliarden für Batteriewerke im französischen Dunkerque

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Seit der Jahrtausendwende hat die Region Dunkerque 6.000 Industriejobs verloren. Bis zum Jahr 2030 sollen 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen – den Anfang machen neue Batteriewerke.

Bis zum Jahr 2030 sollen im französischen Dunkerque durch Ansiedlungen neuer Konzerne 20.000 neue Jobs entstehen. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Bis zum Jahr 2030 sollen im französischen Dunkerque durch Ansiedlungen neuer Konzerne 20.000 neue Jobs entstehen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Im nordfranzösischen Dunkerque sind Milliardeninvestitionen für die Produktion von Batterien für Elektroautos geplant. Wie Präsident Emmanuel Macron am Freitag (12. Mai) ankündigte, will Prologium, ein taiwanesischer Hersteller von Feststoffbatterien, in Dunkerque für 5,2 Milliarden Euro eine Fabrik für Fahrzeugbatterien errichten. Außerdem hätten der französische Konzern Orano und der chinesische Spezialist für Lithiumbatterien, XTC, sich auf die gemeinsame Investition von 1,5 Milliarden Euro in einen neuen Standort in Dunkerque geeinigt. Dies bedeute rund 4.500 neue Arbeitsplätze in der Hafenstadt.

Nordfrankreich wird damit zu einem Zentrum der Elektromobilität mit vier großen Batteriewerken im Umfeld der Werke großer Autohersteller, wie die Zeitung „Les Echos“ berichtete. Macron führte Dunkerque auch als Erfolgsmodell der von ihm vorangetriebenen Reindustrialisierung Frankreichs an.

Dunkerque wirtschaftlich wieder im Aufwind

Zwar habe Dunkerque seit der Jahrtausendwende 6.000 Industriejobs eingebüßt. Durch eine Vielzahl neuer Ansiedlungen auch von ausländischen Konzernen entstünden bis 2030 aber 20.000 neue Jobs, die am Freitag verkündeten Investitionen mit eingerechnet. Genauso werde der Neustart der Industrie auch in anderen Regionen betrieben, die sinkende Arbeitslosigkeit sei ein Resultat davon. (thg)

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