E-Mobilität
Wie ein Multi-Life-Ansatz für E-Auto-Batterien Mehrwerte generiert

Ein Gastbeitrag von Max Eickhoff und Harald Proff 5 min Lesedauer

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Gebrauchte E-Auto-Batterien könnten für andere Zwecke weitergenutzt werden. Der Multi-Life-Ansatz ist eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternative vor dem Recycling und Hersteller würden sogar finanziell profitieren.

E-Autobatterien, die die Anforderungen nicht mehr erfüllen, können im Anschluss als stationäre Energiespeicher verwendet werden. Wie die Akku-Module von Jaguar im Bild.(Bild:  Autoren-Union Mobilität/JLR)
E-Autobatterien, die die Anforderungen nicht mehr erfüllen, können im Anschluss als stationäre Energiespeicher verwendet werden. Wie die Akku-Module von Jaguar im Bild.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/JLR)

Europa setzt auf Elektroautos, die beim Betrieb keine Treibhausgase ausstoßen und so maßgeblich zum Klimaschutz beitragen. Statt fossiler Energien nutzen sie idealerweise grünen Strom. So weit, so gut. Für die Energie- und Mobilitätswende benötigen wir jedoch immer mehr Batterien.

Und hier beginnt das Problem: Deren Herstellung ist umstritten, da dafür benötigte Materialien wie Lithium aus Ländern kommen, die einen zweifelhaften Umgang mit Umweltschutz und Menschenrechten pflegen. Europa ist abhängig von Importen und damit starken geopolitischen Risiken ausgesetzt. Batterien zu recyceln ist derzeit weder umweltfreundlich noch effizient. Es braucht neue Ideen und Ansätze. Wie wäre es, wenn die Batterien nicht nur ein Leben hätten, sondern mehrere?