E-Mobilität Der deutsche Gegenangriff auf dem chinesischen Markt hat begonnen

Von Henrik Bork 7 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

BMW, Mercedes und Audi haben in China eine E-Auto-Offensive gestartet und präsentierten auf der Bejing Autoshow ihre neuen Modelle. Aber auch die chinesischen Hersteller zielen auf das Luxussegment.

Die deutschen Premium-Autohersteller präsentierten auf der Auto China 2024 eine große Zahl neuer Elektriker, manche davon als Weltpremiere.(Bild:  Mercedes-Benz)
Die deutschen Premium-Autohersteller präsentierten auf der Auto China 2024 eine große Zahl neuer Elektriker, manche davon als Weltpremiere.
(Bild: Mercedes-Benz)

Militärische Vergleiche sind nicht schön, aber ausnahmsweise sei mal einer erlaubt, weil er so passend ist. Es war nichts weniger als eine „E-Auto-Offensive“ der deutschen Premiumhersteller, die auf der Beijing Autoshow begonnen hat. Genauer gesagt eine E-Auto-Offensive der deutschen Premiumhersteller in China.

Die große Zahl neuer Elektriker, die BMW, Mercedes und Audi auf der Automesse vom 25. April bis zum 5. Mai in Peking gezeigt haben, manche davon als Weltpremiere, sind ein Teil davon. Die vielen Partnerschaften mit chinesischen Tech-Unternehmen und Startups und die neuen deutschen Milliardeninvestitionen in die Produktion von E-Autos in China sind ein weiterer Teil. Um noch präziser zu sein: In Wirklichkeit handelt es sich um eine Gegenoffensive der Deutschen. Denn „BBA“ – wie die chinesische Fachwelt die drei deutschen Luxushersteller nennt (Abkürzung für BMW, Benz und Audi) – sind zuerst von der chinesischen Konkurrenz angegriffen worden.