E-Mobilität
E-Motor aus Newcastle ohne Magnete und Kupfer

Von Ute Drescher 2 min Lesedauer

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Ein Start-up aus Newcastle verbannt seltene Erden und Kupfer aus E-Motoren. Der Einsatz von Aluminium spart 90 Prozent Kosten, ist komplett recycelbar und macht die Antriebe leistungsfähiger.

Dr. James Widmer, CEO von AEM, präsentiert den HDSRM – einen Elektromotor, der Nachhaltigkeit und Effizienz vereint.(Bild:  AEM)
Dr. James Widmer, CEO von AEM, präsentiert den HDSRM – einen Elektromotor, der Nachhaltigkeit und Effizienz vereint.
(Bild: AEM)

Mit Aluminium statt Kupfer und einem Design, das komplett auf seltene Erden verzichtet, will AEM die Elektromobilität neu definieren. Weniger Kosten, mehr Leistung und eine vollständig recycelbare Technik verspricht das aus der Newscastle University hervorgegangene Unternehmen. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Elektromotoren, die auf Neodym- oder Dysprosium-Magneten basieren, reduziert die Antriebstechnik des im Jahr 2017 gegründeten Advanced Electric Machines (AEM) die Abhängigkeit von seltenen Erden und deren umweltbelastender Förderung.

„Die Abhängigkeit von seltenen Erden und Kupfer bringt erhebliche politische und finanzielle Herausforderungen mit sich und schadet der Umwelt“, ist CEO und Mitgründer James Widmer überzeugt. Durch den Ersatz von Kupfer mit Aluminium könnten die Kosten der Spulen um 89 Prozent reduziert und die Leistung um bis zu 30 Prozent gesteigert werden. „Diese Technologie definiert neu, wie Motoren hergestellt, recycelt und in nachhaltige Mobilitätslösungen integriert werden.“

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