Zulieferer ZF erhält Millionen-Förderkredit von der EIB

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Die EIB vergibt einen Kredit in Höhe von 425 Millionen Euro an den Autozulieferer ZF. Dieser will damit in die Entwicklung von Brems- und Lenksystemen investieren und den Übergang zum automatisierten Fahren mitgestalten.

ZF erhält einen Förderkredit in Höhe von 425 Millionen von der EIB.(Bild:  ZF Friedrichshafen)
ZF erhält einen Förderkredit in Höhe von 425 Millionen von der EIB.
(Bild: ZF Friedrichshafen)

Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt den deutschen Autozulieferer ZF mit einem Förderkredit von 425 Millionen Euro. Die Mittel ermöglichen es ZF, insgesamt 1,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung von Brems- und Lenksystemen zu investieren, wie das Unternehmen mitteilt. Damit will der Zulieferer die Transformation hin zum softwaredefinierten Fahrzeug aktiv mitgestalten.

Mit Hilfe des Förderkredits sollen vor allem sogenannte X-by-Wire-Technologien entwickelt werden, darunter das Steer-by-Wire-Lenksystem, bei dem keine mechanische Verbindung mehr zwischen Lenkrad und Lenkung besteht. Für die Transformation hin zu höheren Automatisierungsstufen im Fahrzeug seien diese Technologien laut ZF eine Grundvoraussetzung. Neben Hardwarekomponenten spielt in dem Projekt auch Software eine zentrale Rolle. Das folge dem klaren Trend in der Automobilbranche weg von vielen Einzelsteuerungen der Hardware-Komponenten, hin zu übergreifenden Domänen- und Zonenarchitekturen, erklärt der Zulieferer.

Das Projekt soll somit zu einer effizienteren und nachhaltigeren europäischen Mobilität beitragen, schreibt ZF. Etwa 30 Prozent der geplanten Investitionen sollen in Polen, Rumänien und Tschechien, und damit in weniger wohlhabenden sogenannten Kohäsionsregionen Europas stattfinden. Sie sollen Arbeitsplätze sichern und schaffen, insbesondere im Software-Bereich.

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