Markenausblick
Mini bleibt auf dem Elektropfad

Von Michael Specht/sp-x 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Trotz schwierigem Marktumfeld, Mini bleibt sich in Sachen E-Mobilität treu. Mehr und mehr Stromer erweitern das Angebot der britischen BMW-Tochter. Manche Modelle gibt es nur noch elektrisch.

Der jüngeren Kundschaft preist Mini den rein elektrisch angetriebenen Aceman an, ein 4,08-Meter-Mix aus SUV und Kombi.(Bild:  Mini)
Der jüngeren Kundschaft preist Mini den rein elektrisch angetriebenen Aceman an, ein 4,08-Meter-Mix aus SUV und Kombi.
(Bild: Mini)

Dass die Neuausrichtung eines Modellportfolios nicht immer lückenlos vonstatten geht, lässt sich gut an Mini ablesen. Fünf Jahre lang, zwischen 2018 und 2023, hatte BMWs britische Tochter kein komplett neues Modell auf die Straße gebracht. Manch anderer Automarke hätte diese Strategie erhebliche Probleme bereitet. Nicht jedoch Mini. Die Loyalität der Kunden ist stark, die Nachfrage nach den emotionalen Premium-Flitzern ungebrochen, selbst am Ende des jeweiligen Lebenszyklus.

Ein Grund für die Verzögerung mag unter anderem der Deal mit China und die daraus resultierende Produktionsumstellung gewesen sein. BMW baut in einem Joint Venture mit Great Wall Motor den elektrischen Mini Cooper J01 im chinesischen Werk Zhangjiagang. Er steht auf einer dezidierten Elektro-Architektur, die ein besseres Energie-Package und eine höhere Effizienz versprechen. Die Versionen mit Verbrennungsmotor und in leicht anderem Design laufen dagegen in Oxford vom Band. Doch dabei wird es nicht bleiben. Das englische Stammwerk soll künftig ebenfalls den J01 fertigen.