Recycling Emirates Global Aluminium übernimmt Leichtmetall

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Emirates Global Aluminium gab die Übernahme des Recyclingunternehmens Leichtmetall bekannt. Damit will man die Präsenz auf dem europäischen Markt ausbauen.

Am Standort Hannover setzt Leichtmetall erneuerbare Energien ein, um bis zu 30.000 Tonnen Aluminium-Bolzen pro Jahr zu produzieren. Sekundäraluminium macht hierbei etwa 80 Prozent des Ausgangsmaterials aus. (Bild:  EGA)
Am Standort Hannover setzt Leichtmetall erneuerbare Energien ein, um bis zu 30.000 Tonnen Aluminium-Bolzen pro Jahr zu produzieren. Sekundäraluminium macht hierbei etwa 80 Prozent des Ausgangsmaterials aus.
(Bild: EGA)

Emirates Global Aluminium (EGA) wird 100 Prozent der Anteile am deutschen Aluminium-Recyclingunternehmen Leichtmetall erwerben. Die Transaktion befindet sich aktuell im Genehmigungsprozess der Aufsichtsbehörden und wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2024 abgeschlossen.

Am Standort Hannover produziert Leichtmetall bis zu 30.000 Tonnen Aluminium-Bolzen pro Jahr. Sekundäraluminium macht hierbei etwa 80 Prozent des Ausgangsmaterials aus. Um aus Altmetall hochwertige Produkte herzustellen, verwendet das Unternehmen eigene induktive Schmelztechnik, Flüssigmetallbehandlung sowie Gießverfahren. Leichtmetall produziert hauptsächlich hochfeste Aluminiumrundbarren, die unter anderem zur Herstellung von hochbelastbaren Strangpressprofilen und sehr großen Schmiedeteilen verwendet werden.

Fuß fassen im Recyclingbereich

Abdulnasser Bin Kalban, Vorstandsvorsitzender von Emirates Global Aluminium will durch diese Transaktion weiter Fuß fassen im Recyclingbereich und eine Beitrag zur immer wichtiger werdenden Kreislaufwirtschaft leisten. „Neben dem Aufbau unseres Recyclingwerks in Abu Dhabi bedeutet diese Akquisition zudem weitere Wachstumschancen im Bereich CO2-armes Primär- und Recyclingaluminium und unterstützt unser Ziel der Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050.“

EGA verweist auf die Prognose von Marktanalysten, wonach die weltweite Nachfrage nach recyceltem Aluminium von etwa 27 Millionen Tonnen im Jahr 2022 auf 57 Millionen Tonnen im Jahr 2040 ansteigen wird.

Eigenen Angaben zufolge exportiert das Unternehmen jährlich derzeit über 600.000 Tonnen Primäraluminium nach Europa. Im vergangenen Jahr kündigte EGA den Baubeginn einer Aluminium-Recyclinganlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Al Taweelah an. Diese soll nach Fertigstellung eine Produktionskapazität von 170.000 Tonnen pro Jahr umfassen und lokale sowie globale Märkte mit CO2-armem Metall versorgen.

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