EU-China-Gipfel Keine Annäherung im Streit um E-Autos

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Nach vier Jahren Pause gab es wieder ein Treffen auf höchster Ebene zwischen China und der EU. Streitthemen wurde angesprochen aber nicht beigelegt.

Arbeitstreffen auf höchster Ebene: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (2. v. l.)  und Charles Michel (3. v. l.), Präsident des Europarats, sprachen in Peking mit Staatspräsident Xi Jinping (rechts).(Bild:  picture alliance / Hans Lucas)
Arbeitstreffen auf höchster Ebene: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (2. v. l.) und Charles Michel (3. v. l.), Präsident des Europarats, sprachen in Peking mit Staatspräsident Xi Jinping (rechts).
(Bild: picture alliance / Hans Lucas)

Im Streit zwischen der EU und China um E-Autos und in anderen Handelsfragen hat es auf dem EU-China-Gipfel der vergangenen Woche keine Fortschritte gegeben. Chinesische Politiker nutzten den Gipfel, um die Anti-Subventions-Untersuchung der EU bei Elektrofahrzeugen als „Protektionismus“ zu kritisieren. Die EU beschwerte sich ihrerseits über das hohe Handelsdefizit zu Lasten Europas und drohte mit Konsequenzen.

Zum ersten persönlichen Treffen seit vier Jahren waren die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und ihre Delegationen am 7. Dezember in Peking zusammengekommen. Es war ein Treffen voller harscher Rhetorik, aber ohne konkrete Vereinbarungen oder eine erkennbare Annäherung der Positionen.