Strafzölle EU nimmt BYD, Geely und SAIC aufs Korn

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Bevor Strafzölle für alle Exporteure von E-Autos in China verhängt werden, schaut sich die EU drei Unternehmen exemplarisch genauer an. Genüsslich zitieren chinesische Medien Reaktionen aus der deutschen Autoindustrie.

Immer mehr Elektroautos aus China rollen nach Europa. Bevor mögliche Strafzölle verhängt werden, schaut sich die EU drei Hersteller exemplarisch genauer an.(Bild:  MG Motor/Zhang Yuanyuan)
Immer mehr Elektroautos aus China rollen nach Europa. Bevor mögliche Strafzölle verhängt werden, schaut sich die EU drei Hersteller exemplarisch genauer an.
(Bild: MG Motor/Zhang Yuanyuan)

Niemand in China findet die Antisubventions-Untersuchung der EU in Sachen E-Autos fair, aber die chinesischen Hersteller zeigen sich kooperativ – notgedrungen. Nachdem die EU-Kommission am 25. Oktober ihre ersten drei Zielunternehmen für ihre Untersuchung in potenziell handelsverzerrenden Subventionen bekannt gegeben hat, offenbart sich in der chinesischen Reaktion eine Arbeitsteilung zwischen der Regierung und der Parteipresse – Missfallen äußern, mit Vergeltung drohen – sowie den drei betroffenen Herstellern BYD, Geely und SAIC Motor Kooperation und Transparenz versprechen.

Weil es sehr viele chinesische Hersteller von E-Autos gibt, arbeitet die EU-Kommission mit einem „Sample-Ansatz“. Dabei werden zunächst drei Unternehmen genauer untersucht, bevor möglicherweise Strafzölle für alle Exporteure von E-Autos in China verhängt werden.