Handel mit Großbritannien Brexit-Zölle für E-Autos sollen ausgesetzt bleiben

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Eigentlich würden am 1. Januar 2024 neue Brexit-Zollregelungen in Kraft treten. Nun hat die EU-Kommission einen neuen Vorschlag formuliert.

(Bild:  EU-Kommission - Audiovisueller Dienst)
(Bild: EU-Kommission - Audiovisueller Dienst)

Gute Nachrichten für die deutsche Autoindustrie: Elektroautos sollen im Handel zwischen der EU und Großbritannien für weitere drei Jahre von Brexit-Zöllen ausgenommen werden. Einen entsprechenden Vorschlag machte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Nun liegt der Ball bei den EU-Staaten, die dem Vorschlag mit qualifizierter Mehrheit zustimmen müssen. Dafür ist die Zustimmung von mindestens 15 der 27 EU-Staaten nötig. Diese müssen gleichzeitig mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren.

Wegen des britischen EU-Austritts sollten eigentlich zum 1. Januar 2024 neue Zollregeln in Kraft treten. Fahrzeuge, deren Wertschöpfung zu weniger als 45 Prozent in der EU oder Großbritannien stattgefunden hat, wären dann mit einem Zoll von zehn Prozent belegt worden. Dies hätte Hersteller getroffen, die die Wertschöpfungsquote bei E-Autos etwa wegen fehlender Produktionskapazitäten von Akkus nicht erreichen.

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