Facelift Frischer statt günstiger: Skoda verfeinert sein Modell Enyaq

Von sp-x 2 min Lesedauer

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Der Skoda Enyaq ist ein Überraschungserfolg. Damit das SUV frisch bleibt, kommt es bald – vor allem optisch – geliftet in den Handel.

Mit dem Enyaq hat Skoda ein elektrisches Erfolgsmodell kreiert. Nun wird das Modell optisch deutlich überarbeitet.(Bild:  Skoda)
Mit dem Enyaq hat Skoda ein elektrisches Erfolgsmodell kreiert. Nun wird das Modell optisch deutlich überarbeitet.
(Bild: Skoda)

Fünf Jahre nach dem Start erhält Skodas E-Auto-Bestseller Enyaq ein gründliches Lifting. Die Technik wird aber nur sanft modifiziert. Trotzdem gibt es mehr Reichweite und weitere Ausstattungs-Optionen. Auf den Markt kommen Coupé und SUV im Frühjahr. Die Ordersysteme sind bereits geöffnet, damit zum Skoda Buffet am 25. Januar die Kundenbestellungen aufgenommen werden können.

Der seit Ende 2020 gebaute, elektrisch angetriebene Crossover tritt künftig im neuen „Solid Design“ der Marke auf, das kürzlich mit dem eine halbe Klasse kleineren Elroq Premiere feierte. Prägnantes Merkmal ist die schwarze Frontspange zwischen den schmaleren Scheinwerfern, die den eher klassischen Kühlergrill des Vorgängers ersetzt. Neu ist auch, dass ein Markenschriftzug auf der Fronthaube das bisher genutzte Logo ersetzt. Gleiches gilt für das Lenkrad im Innenraum.

Modifiziert zeigt sich zudem das Heck, das neue LED-Rückleuchten erhält. Darüber hinaus haben die Tschechen an der Aerodynamik gefeilt und die Karosserie um bis zu neun Millimeter gestreckt, was für höhere Reichweiten sorgen soll. Nach Norm (WLTP) schaffen die Neuen etwa 20 bis 30 Kilometer mehr Strecke als ihre Vorgänger.

Fast 600 Kilometer Reichweite

Bei den Antrieben von SUV und Coupé sortiert Skoda leicht um und kombiniert nun im Einstiegsmodell die kleine 63-kWh-Batterie mit dem 150 kW starken Motor an der Hinterachse, der bislang nur mit der großen Batterie zu haben war. Die Reichweite für das Coupé ist mit gut 440 Kilometern angegeben, das SUV muss schon neun Kilometer früher ans Kabel. Darüber rangieren zwei Varianten mit dem 85 kWh großen Akku, eine 210 kW starke Ausführung mit Hinterradantrieb und Reichweiten bis 590 Kilometer sowie das gleich starke Allradmodell das bis zu 560 Kilometer weit kommt.

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Geladen werden die Energiespeicher jeweils mit einer Leistung von elf kW an Wallbox oder Normalladesäule, am Schnelllader sind bei Basismodell 165 kW möglich, die Variante mit großer Batterie und Hinterradantrieb verträgt 135 kW, das Topmodell 175 kW.

Etwas mehr Ausstattung, etwas höherer Startpreis

Die Ausstattungen hat Skoda im Zuge des Liftings ebenfalls geändert, serienmäßig vorhanden sind etwa ein beheizbares Lenkrad und das digitale Cockpit. Optional zu haben ist ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktionen. Preislich legt der neue Enyaq etwas zu. War das Basismodell Enyaq 60 zuletzt für etwa 42.000 Euro zu haben, klettert der Einstiegspreis nun auf 44.400 Euro. Der Enyaq 85 startet dagegen weiterhin bei 49.000 Euro. Nach oben ist die Preisskala offen: Den Enyaq 85x Sportline gibt es ab gut 57.000 Euro.

Statistiken der Marke Skoda

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