Wiener Motorensymposium Fahrzeugantriebe: Gute Gründe für Vielfalt

Von Alfred Vollmer 6 min Lesedauer

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Verbrenner? Elektromobilität? Wasserstoffmotor? Brennstoffzelle? Synthetische Kraftstoffe? Jeweils: Ja! Das ist die Kurzfassung des 45. Wiener Motorensymposiums. Was war noch wichtig?

Welche Antriebe benötigen wir künftig? Darüber tauschten sich Antriebsexperten beim 45. Wiener Motorensymposium aus.(Bild:  ÖVK/Klaus Ranger)
Welche Antriebe benötigen wir künftig? Darüber tauschten sich Antriebsexperten beim 45. Wiener Motorensymposium aus.
(Bild: ÖVK/Klaus Ranger)

„Die Energiewende und ihre Auswirkung auf Mobilität und Kraftstoffe der Zukunft“: Mit dieser Keynote begann das 45. Wiener Motorensymposium, ausgerichtet vom ÖVK, dem Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik. Inhaltlich ging es um Energiewende, Klimakrise, Ressourcen-Sicherung, geopolitische Aspekte, Wasserstoff, Elektromobilität – Eröffnungsredner Karl Rose, ehemaliger Chefstratege von ADNOC, sprach viele Themen an.

ADNOC steht für Abu Dhabi National Oil Company, und damit war die Richtung gesetzt. Zuvor arbeitete Karl Rose über 35 Jahre in der Mineralölbranche. Aktuell ist er unter anderem Mitglied im Aufsichtsrat der OMV AG. Schon in der frühen ersten Hälfte seiner Rede bezog Rose Stellung: „Ich glaube, dass wir hier in Europa einen Fehler gemacht haben mit dem Verbrennerverbot.“