Huber+Suhner Fakra-Bereich an Rosenberger

Redakteur: Bernd Otterbach

Huber+Suhner verkauft sein Geschäft mit Fakra-Hochfrequenzverbindern für die Automobilindustrie an die Firma Rosenberger.

Rosenberger übernimmt verschiedene Anlagen und Patente für die Fabrikation der Produktgruppe, mit der im vergangenen Jahr ein Umsatz im einstelligen Millionenbereich erzielt wurde. Bei Huber+Suhner gebe es keine personellen Auswirkungen, teilte der Schweizer Spezialist für elektrische und optische Verbindungstechnik mit Sitz in Herisau mit. Der Vertrag wurde am Mittwoch unterzeichnet; das Geschäft geht mit Wirkung zum 1. August 2010 auf Rosenberger über. Die Parteien vereinbarten Stillschweigen über den Kaufpreis.

Huber+Suhner will sich künftig im Automobilmarkt auf Spezialkabel und -kabelsysteme für anspruchsvolle Anwendungen, insbesondere auch für Hybrid- und Elektrofahrzeuge konzentrieren. Das Unternehmen erwirtschaftet in der Autobranche rund 5 Prozent seines Gruppenumsatzes und sieht dort auch in Zukunft ein beträchtliches Wachstumspotenzial.

Rosenberger zählt auf dem Gebiet der Hochfrequenz- und Lichtwellensteckverbinder ebenfalls zu den führenden Unternehmen und hat in den letzten Jahren seine Produktpalette für die Automobilindustrie zum umsatzstärksten Geschäftsbereich ausgebaut.

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