Klassische Fahrzeuge

Fiat 124 Spider: 50 Jahre Sonnenkönig

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Modellhistorie Fiat 124 Spider

Produktionszahlen

Fiat 124 Spider: Insgesamt 198.020 Einheiten (1966-1985),

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  • davon u.a. 32.327 Einheiten der Serie AS, BS mit 1,4-Liter-Motor (1966-1972),
  • 27.906 Einheiten der Serie BS1 mit 1,6-Liter-Motor (1970-1972),
  • 10.730 Einheiten der Serie BS1/CS mit 1,6-Liter-Motor (1972-1973),
  • 69.208 Einheiten der Serie CS1 mit 1,8-Liter-Motor (1973-1978),
  • 16.926 Einheiten der Serie CS2 mit 2,0-Liter-Motor (1978-1979),
  • 32.060 Einheiten der Serie CS0 mit 2,0-Liter-Motor (1979-1982),
  • zwölf Einheiten der Serie DS0 (Pininfarina) mit 2,0-Liter-Motor (1981),
  • 7.438 Einheiten der Serie DS1 (Pininfarina) mit 2,0-Liter-Motor (1982-1985),
  • 500 Einheiten der Serie DS VX (Pininfarina) mit 2,0-Liter-Volumex-Motor (1983-1985)

Wichtige Motorisierungen

  • Fiat 124 Sport Spider 1400 (1966 bis 1972) mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (66 kW/90 PS);
  • Fiat 124 Sport Spider 1600 (1970 bis 1973) mit 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner (79 kW/108 PS bzw. 81 kW/110 PS);
  • Fiat 124 Abarth Rally (1972 bis 1975) mit 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner (94 kW/128 PS);
  • Fiat 124 Spider 1800 US-Version (1974 bis 1978) mit 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner (64 kW/87 PS);
  • Fiat 124 Spider 1800 US-Version (1974 bis 1978) mit 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner (64 kW/87 PS);
  • Fiat 124 Spider 2000 US-Version (1979 bis 1981) mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner (61 kW/83 PS);
  • Fiat 124 Spider 2000 (1979 bis 1982) mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner (75 kW/102 PS);
  • Pininfarina Spidereuropa (1981 bis 1985) mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner (77 kW/105 PS);
  • Pininfarina Spidereuropa Volumex (1984 bis 1985) mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Rootes-Kompressor (99 kW/135 PS);
  • Fiat 124 Spider (seit 2015) mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (103 kW/140 PS);
  • Abarth 124 Spider (seit 2015) mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (125 kW/170 PS);

Chronik des Fiat 124 Spider

  • 1966: Der Fiat 124 Sport Spider feiert auf dem Turiner Salon Weltpremiere (erste Serie Typ AS mit dem optischen Kennzeichen einer „glatten“ Motorhaube). Produktionsanlauf bereits im August. Das Design wurde bei Pininfarina entwickelt unter Tom Tjaarda und Franco Martinengo (Design Direktor) und Battista Pininfarina. Im Gegensatz zum komplett im Fiat-Werk gebauten 124 Coupé teilt der 124 Sport Spider, dessen Karosserie bei Pininfarina produziert wird, nicht die Bodengruppe der Fiat 124 Limousine. Stattdessen verfügt der Spider über einen kürzeren Radstand und eine verstärkte Struktur. Einziges Triebwerk für den Spider ist zunächst ein 1,4-Liter-Benziner. Die Produktion des 124 AS läuft bis Juli 1970
  • 1968: Exportstart in die USA
  • 1970: Facelift mit neuem Kühlergrill und modifizierter Motorhaube, außerdem 1,6-Liter-Motor
  • 1971: Erste Motorsporterfolge sind der 4. Platz bei der Akropolis-Rallye, der 2. Platz bei der Österreichischen Alpenfahrt und ein Sieg bei der Elba-Rallye
  • 1972: Im März debütiert der Fiat 124 Abarth Rally mit 128 PS Leistung in Stradale-Version. Die Wettbewerbsversion bringt es auf bis zu 220 PS. Optisch differenziert sich der zur Homologation in rund 1.000 Einheiten gebaute Abarth Stradale durch mattschwarze Hauben, entsprechendes Hardtop und Kotflügelverbreiterungen. Motorsporterfolge des 124 Spider sind Siege bei der Akropolis Rallye, der Österreichischen Alpenfahrt, der ADAC-Hessenrallye und der Rallye Elba. Hinzu kommen ein zweiter Platz, ein dritter Platz und drei vierte Plätze bei internationalen Rallyes
  • 1973: Ab August ersetzt ein 1,8-Liter-Aggregat den bisherigen 1,6-Liter-Motor. Motorsporterfolge sind ein Sieg bei der Polen Rallye, drei zweite Plätze, zwei dritte Plätze und vier vierte Plätze bei internationalen Rallyes
  • 1974: Zum Modelljahr 1975 wird im September der Vertrieb des 124 Spider in Europa eingestellt. Der offene Fiat 124 wird bis 1979 offiziell nur in Nordamerika vertrieben unter der Bezeichnung Spider America. Motorsporterfolge sind Siege bei der TAP-Rallye Portugal, der Rallye San Marino und der Rallye Elba. Hinzu kommen fünf zweite Plätze, drei dritte Plätze und ein vierter Platz bei internationalen Rallyes
  • 1975: Motorsporterfolge sind Siege bei der TAP-Rallye Portugal, der Polen-Rallye und der Rallye Jugoslawien. Hinzu kommen fünf zweite Plätze, drei dritte Plätze und ein vierter Platz bei internationalen Rallyes
  • 1979: Optional ist eine Dreigang-Automatik von General Motors lieferbar
  • 1980: Eine Bosch-Benzineinspritzung ersetzt die bisher verwendeten Weber-Vergaser
  • 1981: Zum 50. Unternehmensjubiläum lanciert Pininfarina einen Fiat Spider 2000 Pininfarina 50th Anniversary Edition. Pininfarina bereitet die Fertigung des 124 Spider unter eigenem Markennamen vor, Vorserie DS0 in 12 Einheiten. Das US-Unternehmen Legend Industries liefert für den amerikanischen Markt den Fiat Spider Turbo, der durch einen BorgWarner-Turbolader auf 85 kW/115 PS Leistung gebracht wird (statt 64 kW/87 PS)
  • 1982: Vom Pininfarina Spidereuropa, dem Nachfolger des Fiat 124 Spider, werden allein in Europa bis 1985 rund 5.000 Einheiten verkauft. Nach Nordamerika werden außerdem gut 3.000 Einheiten unter der Bezeichnung „Azurra“ exportiert
  • 1983: Pininfarina legt eine auf 500 Einheiten limitierte Serie mit Kompressor-Motor Volumex auf, die nicht in Nordamerika erhältlich ist
  • 1985: Produktionsende am 13. Juli nach 198.020 Einheiten, von denen 170.000 Spider in Nordamerika verkauft wurden. Der letzte Spider ist für das Pininfarina-Werksmuseum bestimmt
  • 2015: Im November zeigt Fiat auf der Los Angeles Auto Show einen neuen 124 Spider, der in einem Joint-Venture mit Mazda gebaut wird und ein Parallelmodell zum MX-5 ist
  • 2016: Auf dem Genfer Salon debütiert der Abarth 124 Spider. Im April feiert die neue Generation des 124 Spider ihre Deutschlandpremiere auf der Essener Techno Classica

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