3D-Druck
Ford druckt Werkzeug für Getriebefertigung aus Kupfer

Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

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Gedruckt aus Kupfer, viel einfacher aufgebaut und bereits ausgezeichnet: Ford-Ingenieure haben ein Werkzeug für die Fertigung von Getriebekomponenten neu entwickelt.

Die Synchronringe eines Getriebes werden während der Produktion gehärtet. Ford nutzt dafür ein Werkzeug aus Kupfer, das 3D-gedruckt wird.(Bild:  Ford Werke)
Die Synchronringe eines Getriebes werden während der Produktion gehärtet. Ford nutzt dafür ein Werkzeug aus Kupfer, das 3D-gedruckt wird.
(Bild: Ford Werke)

„Wir haben vor einer besonderen Herausforderung gestanden, denn Kupfer zählt nicht zu den Materialien, die üblicherweise für den 3D-Druck zum Einsatz kommen“: Stefan Zimmermann ist Leiter Produktion und Anlagentechnik im Kölner Getriebewerk des Automobilherstellers Ford. Sein Team hat mit der internen Forschungsabteilung ein Induktionswerkzeug entwickelt. Es ermöglicht das thermische Härten von Synchronringen bei 820 Grad Celsius „auf besonders gleichmäßige Weise“, schreibt Ford.

Neu daran: Das dafür notwendige Werkzeug entsteht mittels 3D-Druck aus Kupfer. Das Material für das Werkzeug ist nicht neu. Neu ist, dass es statt aus zehn Teilen nun aus einem einzigen Teil besteht. Weitere Produktionsschritte wie das Verlöten von Teilen entfallen. Weiterer positiver Nebeneffekt laut Ford: Die damit für den Transporter Transit hergestellten Synchronringe sind robuster und verschleißen weniger.

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