Jobabbau
Ford Deutschland steht vor dem nächsten Kahlschlag

Quelle: dpa 4 min Lesedauer

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Die Lage beim Autobauer Ford verdüstert sich weiter. Zur aktuellen Kurzarbeit im Kölner Werk kommt die erneute Ankündigung eines Stellenabbaus. Es sollen tausende Stellen wegfallen.

Der Versuch von Ford, sich in Europa neu zu erfinden, läuft nicht rund. Nach der Kurzarbeit kommt der Stellenabbau. (Bild:  Grimm – VCG)
Der Versuch von Ford, sich in Europa neu zu erfinden, läuft nicht rund. Nach der Kurzarbeit kommt der Stellenabbau.
(Bild: Grimm – VCG)

Der US-Autobauer Ford will fast jeden vierten Job an seinem wichtigsten europäischen Standort Köln abbauen. Bis Ende 2027 sollen in Deutschland 2.900 Stellen wegfallen, um Kosten zu senken, wie das Unternehmen mitteilte. Es geht fast komplett um Köln, wo das Unternehmen derzeit nach eigenen Angaben rund 12.000 Stellen hat – und nur minimal um andere kleine Ford-Präsenzen, etwa Vertriebsbüros. In Großbritannien will Ford zudem 800 Stellen streichen, weitere 300 in anderen EU-Ländern.

Außerdem hat der OEM angekündigt, das Produktionsprogramm für den neuen Explorer und Capri anzupassen. Dies wird im ersten Quartal 2025 zu zusätzlichen Kurzarbeitstagen im Werk in Köln führen. Derzeit sind bereits etwa 2.000 Beschäftigte in der Produktion in Kurzarbeit.