Mit gleich drei E-Autos greift Genesis vor allem die deutschen Nobelautos an. Die koreanische Marke will aber auch Tesla ans Blech.
Die elektrische Fünf-Meter-Limousine Genesis G80 kostet mindestens 72.200 Euro.
(Bild: Genesis)
Genesis ist die Edelmarke des koreanischen Riesenkonzerns Hyundai. Sie startete bei uns erst vor zwei Jahren und hat neben klassischen Limousinen und SUV auch drei Elektroautos im Programm. Rund um das elektrische Zeitalter gibt es zudem ein komplettes Paket mit manch pfiffigen Ideen.
Natürlich ist es derzeit noch Glückssache, einem Modell des elektrischen Trios von Genesis auf der Straße zu begegnen. Sie sind ebenso teuer wie selten und wollen sich das Vertrauen der Kundschaft behutsam und geduldig erfahren. Getreu der Strategie, die Besten der Branche herauszufordern, zielt Genesis auf das teure Premium-Segment.
Wie zum Beispiel mit dem Top-Modell für Deutschland, der elektrischen Fünf-Meter-Limousine G80. Sie kostet mindestens 72.200 Euro, kann mit diversen Extras und Paketen an die 90.000-Euro-Marke heranrücken. Damit bleibt der G80 immer noch meilenweit von den Kursen entfernt, die Mercedes, BMW oder Audi für ihre Top-Modelle verlangen.
Das E-Auto hat einen 87 kWh-Akku und zwei Elektromotoren an Bord. Sie leisten je 136 kW/185 PS und verhelfen der Luxuskarosse zu Allradantrieb und ermöglichen eine Reichweite von 520 Kilometern.
Dank 800-Volt-System kann der Fünftürer an einer 350-kW-Säule in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Der elektrische G80 teilt sich die Plattform mit dem gleichnamigen Benziner, der zwar schon ab 53.480 Euro zu haben ist, es bei deutschen Kunden aber schwer haben wird.
GV70 ab 67.300 Euro erhältlich
Ebenfalls vom Verbrenner abgeleitet ist einer von zwei elektrischen SUV im angesagten Crossover-Look. Der GV70 kommt auf 4,71 Meter Länge, ist also rund zehn Zentimeter kürzer als seine direkten Rivalen Audi Q8-E-Tron oder Mercedes EQE SUV. Wesentliche Komponenten wie 800 Volt-System, Allradantrieb und Zwei-Motoren-Technik teilt er sich mit dem G80.
Mit seiner 77,4 kWh-Batterie kommt er nach WLPT-Norm rund 455 Kilometer weit. Die Gesamtleistung beträgt 360 kW/490 PS, das Drehmoment erreicht beachtliche 700 Newtonmetern. Die Ladezeiten entsprechen denen der großen Limousine. Zum Grundpreis von 67.300 Euro können Kunden noch bis zu 15.000 Euro je nach gewählten Extras zusätzlich investieren.
GV60 demnächst mit verbesserter Ausstattung zu haben
Bekanntester Stromer im Genesis-Programm ist der GV60, der sich die Plattform mit den Konzern-Schwestern Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 teilt. Seit letztem Jahr auch in Deutschland zu haben, kommt jetzt die aktuelle Generation, die vor allem mit verbesserter Ausstattung aufwartet.
Der mit 4,52 Metern kleinste Genesis liegt mit einem Preis ab 63.200 Euro nur knapp unter dem des größeren GV70, der auch die wesentliche Technik wie Batterie, 800 Volt-System und Allradantrieb beisteuert.
Das Basis-Modell des GV60 nutzt zwei E-Motoren – vorn 74 kW/100 PS, hinten 160 kW/218 kW – und kommt so auf eine Systemleistung von 234 kW/318 PS. Die Top-Version „Sport Plus“ (ab 73.100 Euro) bietet die gleiche Leistung wie der GV70 (360 kW/490 PS).
Lade-Partnerschaft mit Shell
Doch der Newcomer aus Südkorea begnügt sich bei seiner Werbung um ebenso neugierige wie betuchte Kunden nicht mit der Hardware, hat vielmehr rund um seine elektrischen Modelle ein Paket um das ganze Drumherum geschnürt. So gibt es eine Partnerschaft mit dem Mineralöl-Giganten Shell und dessen Ladekarten.
Mit dem „Plug&Charge“-Service können Genesis-Kunden ihr E-Auto an der Ladestation anschließen und laden, ohne dass sie sich über eine App oder eine Kredit- oder Ladekarte autorisieren müssen. Wird das Elektroauto an einer kompatiblen Station angeschlossen, erkennt diese den Nutzer und startet automatisch den Ladevorgang.
Nach Beendigung kann der Kunde direkt losfahren, die Abrechnung erfolgt über das persönliche „ShellRecharge“-Konto. Das System soll auch an Ionity-Säulen oder mit „Aral Pulse“ funktionieren.
Navigationssystem und Gesichtserkennung
Ebenfalls der stressfreien Fahrt dient das Navigationssystem, dessen erweiterte Möglichkeiten auch andere Hersteller bieten. So können nach Einstellung eines Reiseziels schon vor dem Start Ladepausen rechtzeitig eingeplant werden.
Dabei werden bevorzugte Stationen ebenso berücksichtigt wie der gewünschte Mindestladestand der Batterie am Ziel. Bei der Berechnung der Reisezeit fließt auch die benötigte Zeit an der Ladesäule je nach deren Power ein. Zudem wird je nach Witterung die Batterie schon vor dem Erreichen der Zwischenstation vorbereitet, was für kürzere Ladezeiten sorgen soll.
Stand: 08.12.2025
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Mit der Einführung des neuen GV60 feiert auch die Gesichtserkennung als Weltneuheit ihre Premiere. Eine Kamera in der Mittelsäule erkennt den Fahrer und entriegelt die Türe. Der muss sich dann in einer Art Glaskugel zwischen den Sitzen per Fingerabdruck zusätzlich identifizieren. Falls sich mehrere Familienmitglieder einen Genesis teilen wollen, geht das per App.