Red-ant Getriebe- und Motorschäden werden vorab erkannt

Redakteur: Jens Meiners

Red-ant, München, hat einen selbstlernenden Multikanal-Schwingungsanalysator MIG 16 SFE zum Erkennen von Schäden in Maschinen, Getrieben und Motoren entwickelt.

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Einsatzfeld ist der Dauerhaltbarkeitsversuch, bei dem der Prüfling unter verschiedenen statischen oder dynamischen Betriebslasten auf Haltbarkeit geprüft wird. Jeder Schwingungskanal kann in Abhängigkeit anderer Betriebsgrößen (Drehzahl, Drehmoment, Temperatur) überwacht werden. Bei einer Abweichung wird im System ein Voralarm ausgelöst. Genügt dieser gewissen Kriterien (Häufigkeit, Amplitude), so wird der Prüfstand abgeschaltet.

Damit ist eine lückenlose Überwachung ohne Fehlabschaltung möglich. Bei der Kontrolle der Schwingungen kann man zwischen verschiedenen Verfahren wie Effektivwert, Kurtosis, Frequenz- und Ordnungsspektrum sowie Drehunförmigkeit wählen. Für typische Anwendungen bei Getrieben und Verbrennungsmotoren gibt es vordefinierte Überwachungsverfahren. Grenzwerte, die nicht von Hand eingegeben werden müssen, werden für die Überwachung automatisch vom Prüfsystem gelernt, wichtig vor allem bei hoch dynamischen Prüfungen mit vielen unterschiedlichen Prüfschritten. Dies stellt eine erhebliche Erleichterung für den Anwender dar.

Die Messdaten werden vom Messsystem in eine Datenbank geschrieben. Ein Report-Generator setzt auf diese Datenbank auf und fertigt individuelle Berichte nach Kundenwunsch. Für viele Anwendungsfälle stehen Vorlagen bereit.

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