Gigacasting Das planen Autohersteller bei Großguss-Bauteilen

Von Jürgen Klasing 7 min Lesedauer

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Wenige große Teile sollen im Karosseriebau Zeit und Geld sparen. Automobilhersteller prüfen das Gigacasting – ein Überblick darüber, was die Branche plant.

Der Vorreiter in der Gigacasting-Technologie, der Automobilhersteller Tesla, hat bereits einen einteiligen Hinterwagen im Modell Y umgesetzt.(Bild:  Jürgen Klasing)
Der Vorreiter in der Gigacasting-Technologie, der Automobilhersteller Tesla, hat bereits einen einteiligen Hinterwagen im Modell Y umgesetzt.
(Bild: Jürgen Klasing)

Großgussbauteile in der Fahrzeugkarosserie gewinnen weiter an Bedeutung. Einen Ausblick auf die möglichen Strategien der Automobilhersteller gab die Global-Giga-Casting-Konferenz in Kassel, die im März 2025 zum ersten Mal stattfand. Das Fachgebiet Gießereitechnik der Universität Kassel hatte zu dieser Konferenz alle eingeladen, die Großgussbauteile konstruieren, fertigen oder verwenden sowie die für die Produktion nötigen Maschinen herstellen. Unsere Schwesterredaktion »Fahrzeug + Karosserie« war vor Ort.

Der Fachgebietsleiter Gießereitechnik an der Uni Kassel, Prof. Martin Fehlbier, begrüßte in seinem Hörsaal über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 25 Nationen und 25 Fachaussteller aus Asien, den USA und Europa. Unter den Teilnehmern waren sehr viele Vertreter der Automobilhersteller, Mitarbeiter der Hersteller von Druckguss-Anlagen und Dienstleister, die direkt am Druckgussprozess beteiligt sind.