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GKN Driveline in Zwickau-Mosel: Beschäftigte akzeptieren Sozialtarifvertrag

Von Thomas Günnel 5 min Lesedauer

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GKN Driveline will seinen Produktionsstandort im sächsischen Zwickau-Mosel verlagern. Einen umfangreichen Sozialtarifvertrag nahmen die Beschäftigten Anfang März fast vollzählig an. Der Zulieferer sucht nun einen Käufer für sein Werk.

Der Streik bei GKN Driveline in Zwickau/Mosel ist beendet. Fast alle Beschäftigten des Zulieferers akzeptieren den Sozialtarifvertrag.(Bild:  IG Metall Zwickau/Igor Pastierovic)
Der Streik bei GKN Driveline in Zwickau/Mosel ist beendet. Fast alle Beschäftigten des Zulieferers akzeptieren den Sozialtarifvertrag.
(Bild: IG Metall Zwickau/Igor Pastierovic)

Seit dem 3. März arbeiten die Beschäftigten im GKN-Werk in Zwickau/Mosel wieder. Vorausgegangen war ein viertägiger Streik am Standort – für einen Sozialtarifvertrag. Dieser entstand nach mehreren Verhandlungsrunden, rund 96 Prozent der Beschäftigten vor Ort nahmen ihn an. „Vieles von dem, was uns in den Verhandlungen wichtig war, findet sich in diesem Sozialtarifvertrag wieder: Befristet Beschäftigte, Kolleginnen und Kollegen in Altersteilzeit, aber auch Auszubildende, die sonst leer ausgegangen wären, haben im Falle einer Kündigung Anspruch auf Unterstützung“, sagte dazu Benjamin Zabel, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau.

Das steht im Sozialtarifvertrag

Der Sozialtarifvertrag regelt für die Beschäftigten bei einer Kündigung eine Abfindung von mindestens 1,5 Brutto-Monatsgehältern je Jahr Betriebszugehörigkeit. Die Mindestabfindung beträgt 17.500 Euro. Für jedes unterhaltsberichtige Kind gibt es zusätzlich 5.000 Euro. Für Behinderte ab einem Grad von 30 sind Aufschläge vorgesehen.