Hannover Messe 2025 Deutsche Messe-Chef Jochen Köckler: „Jetzt kommt es auf Europa an“
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Die Hannover Messe (31. März bis 4. April) findet einmal mehr in politisch und wirtschaftlich turbulenten Zeiten statt. „Wer politische Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland trägt – egal in welcher Funktion – muss nach Hannover“, sagt Jochen Köckler, CEO der Deutsche Messe AG.
Dr. Köckler, nach Pandemie und anderen Unwägbarkeiten findet die Hannover Messe in diesem Jahr nicht nur in einer großen wirtschaftlichen Krise in Deutschland statt, sondern auch in politisch sehr unsicheren Zeiten. Neben den Spannungen zwischen Europa und den USA wurde in Deutschland auch noch eine neue Bundesregierung gewählt. Wie wirkt sich das alles auf die Hannover Messe aus und werden diese politischen Aspekte auf der Messe thematisiert?
Jochen Köckler: In den vergangenen Monaten war oft von geopolitischen Unsicherheiten die Rede. Doch unter anderem seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten hat sich diese Unsicherheit in eine schonungslose Klarheit gewandelt. Die USA verfolgen konsequent ihre ‚America First‘-Politik, während China seine Industrie massiv und gezielt unterstützt. Jetzt kommt es auf Europa an. Es ist natürlich unglücklich, dass Deutschland nun gerade gewählt hat und die Regierungsbildung erst rund um Ostern abgeschlossen sein wird. Klar ist: Wir können uns ein Machtvakumm nicht leisten. Daher mein deutlicher Appel: Wer politische Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland trägt – egal in welcher Funktion – muss die Hannover Messe besuchen.
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