Lkw-Start-ups Investoren stecken Milliarden in Chinas neue Lkw-Start-ups

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Chinas Lkw-Start-ups erleben einen Investitionsboom: Milliarden fließen in neue Anbieter, Technik zum autonomen Fahren und Elektroantriebe.

Zentrale des chinesischen Lkw-Start-ups Zeron.(Bild:  Jiangsu 01 Automobile Technology/Bildschirmfoto)
Zentrale des chinesischen Lkw-Start-ups Zeron.
(Bild: Jiangsu 01 Automobile Technology/Bildschirmfoto)

In China heißt es, nach dem Frühlingsregen sprießen die Bambussprossen. Diese Redensart ist in diesem Frühjahr 2026 bisweilen zu hören, wenn über Start-ups für Lkw mit alternativen Antrieben gesprochen wird. Allein zwischen Januar und März haben chinesische Hersteller von Elektro-Lkw Finanzierungsrunden im Gesamtwert von über drei Milliarden Yuan (rund 390 Millionen Euro) abgeschlossen – deutlich mehr als im selben Zeitraum vor einem Jahr.

Den größten Abschluss meldete Anfang März Zeron Truck aus Taicang in der Provinz Jiangsu. Das erst im Jahr 2022 gegründete Start-up sammelte umgerechnet 155 Millionen Euro ein, berichtete das chinesische Autoportal Zhongguo Qiche Bao. Die Finanzierungsrunde erfolgte nur ein halbes Jahr nach seiner Serie A über 500 Millionen Yuan (rund 65 Millionen Euro). Zu den strategischen Investoren zählten der Spezialist für das autonome Fahren Momenta, Nio Capital und der CATL-nahestehende Fonds Puquan Capital. „Viele Start-ups fangen lieber mit einfacheren Dingen an. Wir haben uns von Anfang an das Schwierigste vorgenommen, das Fahrzeug selbst“, sagte Zeron-Gründer Huang Zehua laut China Daily.