Strategie Iveco trennt sich von Magirus

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Der Lkw-Hersteller Iveco trennt sich von Magirus. Der Anbieter von Feuerwehrtechnik geht an einen Investor.

Iveco trennt sich von Magirus, einem Anbieter von Feuerwehrtechnik.(Bild:  Magirus)
Iveco trennt sich von Magirus, einem Anbieter von Feuerwehrtechnik.
(Bild: Magirus)

Mutares übernimmt Magirus von der Iveco Group. Magirus gehört zu den bekanntesten Anbietern von Feuerwehrtechnik. Das im Jahr 1864 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Ulm erwirtschaftet laut Mutares über 300 Millionen Euro Umsatz. Magirus beschäftigt rund 1.300 Menschen an vier Standorten in Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich.

Das Unternehmen entwickelt Produkte für die Brandbekämpfung und den Katastrophenschutz, zum Beispiel Fahrzeuge, Leitern, Pumpen, Komponente und Systeme, einschließlich Kundendienst und Aftersales. Magirus beliefert vor allem Kommunen und öffentliche Verwaltungen, Flughäfen und Industrieunternehmen in mehr als 70 Ländern.

„Unabhängigkeit von der Iveco-Gruppe“

Mutares will Magirus in seinen Geschäftsbereich „Goods & Services“ integrieren und spricht in einer Mitteilung von einer Plattform-Investition. Die Transaktion soll spätestens im Januar 2025 abgeschlossen sein. „Wir sehen ein großes Potenzial im Unternehmen und freuen uns darauf, seine Position in Europa und weltweit weiter auszubauen“, kommentierte Mark Friedrich, CFO von Mutares.

„Diese Transaktion wird Magirus die vollständige Unabhängigkeit von der Iveco-Gruppe verschaffen und einen eigenständigen Weg in die Zukunft des Feuerwehrgeschäfts ermöglichen“, teilte Magirus mit. Alle Vertriebs-, Service- und Produktionsaktivitäten werden laut Magirus wie gewohnt weitergeführt.

Über Mutares

Mutares ist ein Finanz-Investor mit Sitz in Deutschland, der vor allem im Automobil- und Mobilitätssektor aktiv ist. Die jüngsten Übernahmen waren Prinz Kinematics und High Precision Components. Im März 2023 hatte Mutares zudem ein Getriebewerk in Frankreich von Magna gekauft. Ebenfalls im März formte die Beteiligungsgesellschaft einen neuen Automobilzulieferer für Kunststoffspritzgussteile namens Amaneos.

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