Markenausblick
Alfa Romeos Spagat zwischen Tradition und Transformation

Aktualisiert am 31.01.2025 Quelle: Michael Specht/SP-X 2 min Lesedauer

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Alfa Romeo wird elektrisch. Doch die Italiener versprechen, ihrer Tradition treu zu bleiben. Der neue Kurs unter Stellantis muss jedoch an die überschaubare E-Auto-Nachfrage angepasst werden.

Alfa Romeo wurde von Stellantis aufgewertet. Nun arbeitet die Konzernmarke an neuen Baureihen für Stelvio und Giulia.(Bild:  Thomas Günnel/VCG)
Alfa Romeo wurde von Stellantis aufgewertet. Nun arbeitet die Konzernmarke an neuen Baureihen für Stelvio und Giulia.
(Bild: Thomas Günnel/VCG)

„Italienisch, rot, sportlich“ – so beschreibt Jean-Philippe Imparato, ehemaliger CEO von Alfa Romeo, die Zukunft der Marke. Mit dieser Aussage widerspricht er den Gerüchten über die mögliche Schließung der traditionsreichen Automarke im Rahmen der Restrukturierung des Stellantis-Konzerns, der 14 Marken umfasst. Imparato sieht vielmehr das Potenzial für Alfa, eine „globale Premiummarke von Stellantis“ zu werden, wie er auf dem Pariser Autosalon betonte.

In den letzten Jahren hat sich Alfa auf dem deutschen Markt positiv entwickelt. Im Jahr 2023 verkauften die Italiener fast 6.200 Fahrzeuge, was einem Anstieg von 70 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Im Jahr zuvor lagen die Verkaufszahlen bei knapp über 6.000 Einheiten. Hauptverantwortlich für diesen Anstieg ist das Kompakt-SUV Tonale. Künftig soll der Junior, ein als Milano angekündigtes City-SUV und das erste Elektrofahrzeug (BEV) der Marke, weiteres Wachstum im Segment darunter bringen. Es teilt die Plattform mit dem Jeep Avenger und Fiat 600, die Produktion erfolgt in Tichy, Polen.

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