BASF Catalysts Katalysator-Werk in Russland

Redakteur: Bernd Otterbach

Der BASF-Unternehmensbereich Catalysts hat in Russland eine Anlage für Katalysatoren zur Abgasnachbehandlung eröffnet.

Mit dem Werk in Krasnogorsk, 30 Kilometer von Moskau entfernt, will das Unternehmen die Chancen nutzen, die sich im russischen Markt durch die neuen gesetzlichen Emissionsminderungsvorschriften ergeben.

Im Rahmen des Automobilkongresses „Russian Automotive Industry Forum“ in Moskau verkündete Dr. Mikhail Rodkin, Director Environmental Catalysis Research bei BASF Catalysts, die offizielle Eröffnung. Russland führt in den kommenden Jahren in einem Stufenplan die Abgasnormen der Europäischen Union (EU) ein. Die von Autos, Lastkraftwagen und Bussen ausgehende Luftverschmutzung wird damit deutlich reduziert. „Die russischen Automobihersteller brauchen einen erfahrenen Technologie-Partner mit entsprechendem Know-how, der sich im russischen Markt auskennt“, sagte Rodkin.

Neu entwickelte Katalysatoren

„Wir haben Katalysatoren entwickelt, mit denen sich die strengeren Abgasnormen, die Russland derzeit einführt, kostengünstig erfüllen lassen“, sagte Dr. Rodkin. „Russland ist ein wichtiger Teil unserer zukünftigen globalen Wachstumsstrategie für Technologien zur Abgasnachbehandlung, in welchen wir bereits heute Technologie- und Marktführer sind.“

Das Werk in Krasnogorsk soll eng mit dem seit langem bestehenden Geschäftsbereich des Edelmetall-Handels von BASF Catalysts in Moskau zusammenarbeiten.

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