Wie Konstruktionsleiter die Produktentwicklung effizient gestalten können und gleichzeitig die Kosten im Blick behalten, zeigen Experten auf dem Konstruktionsleiterforum am 21. September 2022 in Würzburg. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Am 21. September 2022 lädt das Fachmedium Konstruktionspraxis zum Konstruktionsleiter-Forum nach Würzburg ein.
(Bild: Monkey Business - stock.adobe.com)
Ein kreativer und effizienter Produktentwicklungsprozess legt die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. Weder die bewährten, domänenorientierten Designmethoden der Vergangenheit noch das agile Arbeiten, wie es aktuell aus der Software- auf die Hardware-Entwicklung übertragen wird, bieten ausreichend Lösungsansätze für eine erfolgreiche und kostenoptimierte Produktentwicklung. Doch wie sehen moderne Methoden aus?
Praxisorientierte Lösungsansätze und -konzepte will das Konstruktionsleiterforum am 21. September 2022 in Würzburg Leitern von Entwicklung und Konstruktion sowie ihren Teams an die Hand geben.
Das jetzt veröffentlichte Programm startet mit einer Erfolgsgeschichte: Andrea Torecelli, Entwicklungsleiter der Bonfiglioli S.P.A., berichtet in seiner Keynote, wie es ihm gelungen ist, die Entwicklungsabteilung des Getriebeherstellers disziplinübergreifend, kollaborativ und wirtschaftlich aufzustellen. Bonfiglioli erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 1 Milliarde Euro.
Konstruktionsleiterforum
Produktentwicklung neu denken
Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Doch kennen Sie die Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert?
Das Konstruktionsleiterforum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter für Hürden sensibilisieren, sowie Tools und Methoden aufzeigen, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.
Live-Simulationen, Cloud-Plattformen und KI bringen Tempo in die Produktentwicklung
Dabei spielen auch Software-Tools eine wichtige Rolle. Sie nehmen Konstrukteuren Routineaufgaben ab und verschaffen ihnen so Freiräume, um kreative Aufgaben zu erledigen. Andere Tools wiederum versetzen Entwickler in die Lage, ihre Konstruktionen mit den Augen eines Spezialisten zu betrachten und so deutlich schneller Entscheidungen treffen zu können. Dazu gehören Tools für die Live-Simulation im Produktentwicklungsprozess. Doch wie sind diese Tools zu bewerten? Sind sie Fluch oder Segen? Und was sagen Unternehmen, die schon mit diesen Tools arbeiten?
Allerdings arbeitet kaum ein Konstrukteur heute noch alleine an seiner Produktentwicklung. Stattdessen befassen sich in der Regel Teams gemeinsam mit der Entstehung neuer Produkte, häufig sogar verteilt über verschiedene Standorte. Neue Cloud-Plattformen erleichtern das Co-Engineering ungemein und machen das parallele Arbeiten am selben Entwurf erst möglich. Doch welche Gefahren birgt die Arbeit in der Cloud? Oder überwiegen die Vorteile? Auf dem Konstruktionsleiterforum beantworten Unternehmen diese Fragen, die heute schon mit Cloud-Plattformen wie Onshape arbeiten.
Zu den Trends in der Produktentwicklung gehört außerdem das Generative Design. Hier ist es eine Künstliche Intelligenz (KI), die – abhängig von den Rahmenbedingungen – Designvorschläge macht. Diese Vorschläge kann der Konstrukteur dann weiterentwickeln. Das spart nicht nur Zeit, sondern zeigt auch Alternativen, die sonst vielleicht nie in Betracht gezogen worden wären. Konstrukteure werden in Zukunft also eher darüber nachdenken, welche Kräfte ein Teil aufnehmen muss, welche thermischen oder fluiddynamischen Eigenschaften dieses Teil zu erfüllen hat und wie die potenzielle Schnittstellen aussehen, während die Designvorschläge von der KI kommen. Auf dem Konstruktionsleiterforum teilen Anwender ihre Erfahrungen mit solchen Software-Tools.
Kostenfallen in der Konstruktion vermeiden
Neben der Frage, wie sich Effizienz und Tempo in der Produktentwicklung steigern lassen, spielt auch das Kostenmanagement eine wichtige Rolle. Die kostenoptimierte Entwicklung von Produkten ist in den letzten Jahren zunehmend vielschichtiger geworden und fordert ebenfalls geeignete Methoden, um Kostenpotenzialen frühzeitig zu erkennen. Die Referenten auf dem Konstruktionsleiterforum nähern sich diesen Methoden von zwei Seiten: wie sich Kostenfallen vermeiden lassen und wie ein mechatronischer Konstruktionsprozess Technologie und Wirtschaftlichkeit optimieren kann.
Erst die wirtschaftliche Fertigung schließt die Produktentwicklung ab
Doch damit ist es nicht getan: Am Ende muss sich das Produkt auch wirtschaftlich fertigen lassen. Beim Institut für Produktentwicklung (Ipek) in Karlsruhe ist man überzeugt: Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Konstruktion und Produktion in Zukunft gemeinsam gedacht werden. Aus diesem Grund baut das Institut gemeinsam mit Werkzeugmaschinen-Hersteller Trumpf ein Lern- und Anwendungszentrum (LAZ) als Modell eines schnell agierenden Mittelständlers auf, in dem alle Phasen der Produktentwicklung von der Produktstrategie über die Gestaltung und Fertigung bis hin zur Messung der Produktperformance durchgängig betrachtet und vermessen werden können. Die Teilnehmer erfahren auf dem Konstruktionsleiterforum, warum dieses Labor einmalig ist und welche Erkenntnisse sich die Projektpartner davon versprechen.
Der Tag klingt aus mit einer Netzwerkveranstaltung am Abend, zu der auch die Teilnehmer des parallel stattfindenden Produktionsleiter-Forums eingeladen sind – ein gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Stand: 08.12.2025
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Die Anmeldung zum Konstruktionsleiterforum ist ab sofort möglich, bis zum 31. Juli gilt ein Frühbucherrabatt.