E-Mobilität Korea führt bei Batterie-Patentanmeldungen

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Von Batterie-Entwicklern aus Ostasien gehen die meisten Anmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt ein. Ein bekanntes südkoreanisches Unternehmen liegt hier an der Spitze.

Deutsche Unternehmen lagen im letzten Jahr auf Platz drei der Batterie-Patentanmeldungen.(Bild:  Volkswagen AG)
Deutsche Unternehmen lagen im letzten Jahr auf Platz drei der Batterie-Patentanmeldungen.
(Bild: Volkswagen AG)

Ostasiatische Konzerne liegen bei der Anzahl von Patente für eine Schlüsseltechnik der Elektromobilität vorn. In der Batterietechnik sind beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) im vergangenen Jahr insgesamt 4.650 neue Anmeldungen eingegangen, wie die Bundesbehörde mitteilte. Das sind gut ein Drittel mehr Patente als ein Jahr zuvor. Von 2018 bis 2022 gab es einen moderaten Anstieg der Zahl der angemeldeten Patente.

Land Anzahl Veränderung zu 2021
Korea 1.155 +70%
Japan 955 +23%
Deutschland 898 +11%
China 732 +41%
USA 509 +43%
Andere 402 +34%

Tabelle: Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland. Quelle: DPMA

Südkorea, Japan und China gelten als die drei technologisch führenden Nationen in der Batterieherstellung. Dies spiegelt sich auch in der Patentstatistik wider. Das Unternehmen mit den meisten Anmeldungen beim DPMA war mit 768 die koreanische LG Energy Solution, eine Gesellschaft des LG-Konzerns. Auf Platz zwei lag der chinesische Zulieferer CATL mit 295, gefolgt von BMW (175), VW (125) und Panasonic (124).

Deutschland mit schwacher Innovationsdynamik

Im Jahr 2013 waren es erst knapp 1.900 Patentanmeldungen und damit weniger als halb so viele wie 2022. In Sachen Innovationsdynamik liegen laut DPMA jedoch einige Nationen vor Deutschland. DPMA-Präsidentin Eva Schewior appellierte an Industrie und Forschung in Deutschland: „Wir sollten darauf achten, dass die Innovationsdynamik in dieser Schlüsseltechnik in Deutschland noch stärker zunimmt.“

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