Agrarsensoren Landwirtschaft aus der Luft: John Deere übernimmt Sentera

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

John Deere hat Sentera übernommen. Das Unternehmen entwickelt Sensoren für die Landwirtschaft, die drohnenbasiert zum Beispiel Schädlinge erkennen.

John Deere hat den Anbieter von Agrarsensoren, Sentera, übernommen.(Bild:  Sentera)
John Deere hat den Anbieter von Agrarsensoren, Sentera, übernommen.
(Bild: Sentera)

Der Landmaschinenhersteller John Deere übernimmt das Unternehmen Sentera. Es entwickelt und fertigt Sensoren für die Landwirtschaft. „Die Kombination der Bildgebungsfunktionen von Sentera mit dem John Deere Operations Center ermöglicht es Landwirten und vertrauenswürdigen Beratern, agronomische Daten nahtlos zu erfassen und zu integrieren, Echtzeitbedingungen zu verstehen und Daten in Erkenntnisse umzuwandeln, die Entscheidungen auf dem Feld während der gesamten Vegetationsperiode beeinflussen“, erklärt Chris Winkler, Director of Digital Software and Solutions bei John Deere, den Zukauf.

Die Kameras von Sentera sind laut John Deere mit den meisten gängigen Drohnenplattformen kompatibel. Landwirte und Pflanzenexperten können damit hochauflösende Daten in großem Maßstab erfassen. Das soll dabei helfen, den Pflanzenzustand zu beurteilen, Stressfaktoren zu identifizieren und darauf zu reagieren.

Unerwünschte Pflanzen mittels Drohne erkennen

Die Funktion „Smartscript Weeds“ von Sentera soll zudem dabei helfen, unerwünschte Pflanzen zu bekämpfen. Dafür „erkennen, identifizieren und kartieren unsere Drohnen Unkraut schnell und präzise. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Drohneneinsatz erstellt Smartscript Weeds eine individuelle Herbizidverordnung, mit der Sie Ihre Tankmischung und -volumina für eine effektive Unkrautbekämpfung optimieren können“, beschreibt Sentera. „Diese Verordnung lässt sich nahtlos in jedes Präzisionssprühgerät mit Düsen- oder Teilbreitenschaltung integrieren, reduziert die Herbizidkosten um bis zu 70 Prozent und gewährleistet optimale Sprüheffizienz für ein effektives Unkrautmanagement“. Die Erkundungstechnik kann laut John Deere zudem genutzt werden, um die Gleichmäßigkeit des Pflanzenbestands, den Krankheitsdruck – also die Stärke, mit der eine Krankheit auf die Pflanze einwirkt – und die Anzahl der Schädlinge zu beurteilen.

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