Stellantis Ab Oktober verfügbar: Elektro-Kleinstwagen von Leapmotor

Von sp-x 2 min Lesedauer

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Mit Leapmotor steht bald eine neue Marke bei ausgewählten Opel-, Peugeot- und Fiat-Händlern. Die Fahrzeuge kommen teils China und teils aus der EU.

Ab Oktober im Angebot: Händler der Stellantis-Marken vertreiben das Modell T03 von Leapmotor.(Bild:  Leapmotor)
Ab Oktober im Angebot: Händler der Stellantis-Marken vertreiben das Modell T03 von Leapmotor.
(Bild: Leapmotor)

Der Stellantis-Partner Leapmotor startet im Herbst mit einem Modell in Deutschland. Spätestens ab Oktober soll der in Polen produzierte Elektro-Kleinstwagen T03 bei ausgewählten Händlern erhältlich sein. In Tychy werden unter anderem die Modelle Fiat 600 und dem Jeep Avenger gefertigt. Das Fachmagazin „kfz-betrieb“ berichtete im Mai, dass der T03 dort aus vorgefertigten Bausätzen im Semi-Knocked-Down-Verfahren zu fertigen Leapmotor-Einheiten montiert werden soll.

Ende des Jahres könnte dann das Mittelklasse-SUV C10 zumindest Premiere feiern, bevor es wohl ab dem Jahr 2025 ausgeliefert wird. Anders als das Einstiegsmodell wird das große E-Auto zunächst noch in China gefertigt und importiert, so dass es von den Strafzöllen der EU betroffen sein dürfte.

„Mit dem Leapmotor T03 wollen wir unsere Elektroangebot auch preislich nach unten ausbauen“, erklärt Lars Bialkowski, Deutschland-Chef von Stellantis. Wie viel Geld Kunden für den Fünftürer mit rund 265 Kilometern Reichweite bezahlen müssen wollte er noch nicht sagen. Ein Start deutlich unterhalb des mindestens 23.300 Euro teuren Citroën E-C3 ist aber wahrscheinlich.

Stellantis hält Anteile an Leapmotor

Der Vertrieb der neuen Leapmotor-Modelle soll über das Händlernetz des Konzerns laufen. Bewerben konnten sich Betriebe aller Marken. Das Interesse aus der Händlerschaft bezeichnet Bialkowski als groß. „Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir mit der Standortwahl, die wir in Abstimmung mit unseren Händlern getroffen haben, an den richtigen Punkten in Deutschland vertreten sein werden.“ Genauere Angaben zur Zahl der Betriebe könnten in Kürze veröffentlicht werden.

Stellantis ist seit vergangenem Herbst an dem chinesischen Autohersteller Leapmotor beteiligt. Das Europa-Geschäft liegt in Händen eines eigens gegründeten Joint-Ventures, an dem Stellantis die Mehrheit hält. Leapmotor profitiert in diesem Zusammenhang von dem großen Händlernetz seines Partners, so dass das bei anderen chinesischen Herstellern schwerwiegende Vertriebsproblem schon vorab gelöst ist. „Auch wir benötigen Anlaufphasen, etwa um unsere Verkäufer zu schulen – aber das ist schnell erledigt.“

Eine Kannibalisierung der anderen Marken der Gruppe befürchtet Bialkowski nicht. „Wir haben in den vergangenen Monaten bewiesen, dass wir primär unserem echten Wettbewerb Volumen abgenommen haben. Und den Trend wollen wir konsequent fortführen.“

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