BWI Leichtere passive Dämpfer
BWI hat eine neue Generation leichter passiver Dämpfermodule für Fahrzeuge im B- C-, und D-Segment entwickelt. Die Dämpfer sollen das Fahrverhalten verbessern, ohne den Fahrkomfort zu beeinträchtigen.
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Damit sei es nicht mehr nötig, teure und schwere adaptive Dämpfer zu verwenden, teilte der Fahrwerks- und Bremsenspezialist am Freitag mit. Der chinesische Zulieferer hatte in diesem Jahr die Fahrwerksaktivitäten von Delphi übernommen.
Mit Hilfe von Kunststoff-Strukturteilen statt Klammern und Federsitzen aus Metall, durch eine variierende Wandstärke des Dämpferrohrs und hohlen Kolbenstangen habe das Unternehmen das mittlere Gewicht eines Dämpfers von vier auf drei Kilogramm verringert. Das bedeutet eine Gesamtersparnis von vier Kilogramm für ein typisches Auto im C-Segment, das vorn und hinten mit einer McPherson-Aufhängung ausgerüstet ist.
Eine neue Ventilkonstruktion erlaube es laut BWI, besser mit wechselnden Fahrbahnzuständen umzugehen und die Fahrzeugstruktur auch bei heftigen Schlägen zu schützen. Das Ventildesign bei den BWI-Dämpfern soll für eine Dämpfungskurve sorgen, mit der das Chassis angepasst auf Stöße unterschidlicher Amplitude reagieren kann. Auf grobem Terrain verringert die Konstruktion die Intensität der Stöße, die an die Gummipuffer bzw. an den Dämpferbegrenzer weitergegeben werden - um diese Bauteile zu schützen.
Geringere Wandstärken
Alleine die Variation der Wandstärke im Dämpfer könne rund 0,25 Kilogramm pro Dämpfer einsparen, so BWI weiter. Im Bereich des Achsschenkels muss die Wandstärke aus Gründen der Biegesteifigkeit bis zu 3 Millimeter betragen. Im Bereich des Federsitzes genügen beispielsweise 1,6-1,8 Millimeter.
“Die nächste Generation der passiven Dämpfer der BWI Group ist leichter als die aktuellen Dämpfer, sie verringert die ungefederten Massen und verbessert damit das Fahrverhalten gerade bei Stößen und heftigen Radbewegungen,” sagte Frank Robinson, Product Director für Chassissysteme bei der BWI Group. “Wir bieten damit viele Funktionen, die es ansonsten nur bei adaptiven Dämpfern gibt, zu niedrigeren Kosten und mit geringerem Gewicht.”
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