Markenausblick
Lotus: vollelektrisch zu sechsstelligen Absatzzahlen

Quelle: sp-x 3 min Lesedauer

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Die britische Sportwagenmarke Lotus, heute im Besitz des chinesischen Geely-Konzerns, wandelt sich zu einem Luxuswagen-Hersteller, der nur noch vollelektrische Autos auf den Markt bringen will.

Der Evija kostet zwei Millionen Euro und ist auf 130 Stück limitiert. Das erste Exemplar ging vor wenigen Wochen nach Dänemark.(Bild:  Lotus)
Der Evija kostet zwei Millionen Euro und ist auf 130 Stück limitiert. Das erste Exemplar ging vor wenigen Wochen nach Dänemark.
(Bild: Lotus)

Markenhistorie versus Markenzukunft: Gegensätzlicher als bei Lotus dürfte es derzeit bei keinem anderen Autohersteller zugehen. Brachte man früher die britische Traditionsmarke – sie feiert gerade ihr 75-jähriges Bestehen – mit ihrem Gründer Colin Chapman, Roadster-Purismus, Leichtbau und Formel-1-Rennern in Verbindung, gilt es heute, komplett umzudenken.

Lotus ist im Besitz des chinesischen Autokonzerns Geely und will sich zu einer sportlichen Luxusmarke wandeln, die künftig ausschließlich Elektromodelle anbieten will. Bei Geely glaubt man fest an die Strahlkraft von Lotus, rekrutierte unter anderem Ingenieure von Mercedes, Porsche und BMW und pumpt Milliarden in die Entwicklung neuer Modelle.