gesponsertLicht-Design-Synthese Markenprägend: HMI-Design und Ambientebeleuchtung

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Die Ambientebeleuchtung im Fahrzeuginnenraum hat sich neben dem HMI zu einem integralen Bestandteil modernen Marken-Designs entwickelt. Dabei entstehen zunehmend Lichtsysteme mit komplexen Anforderungen an die Integration. Die Preh GmbH hat hierfür neue Konzepte und Serienlösungen entwickelt.

Ambientes Licht und HMI Design anders gedacht(Bild:  Preh)
Ambientes Licht und HMI Design anders gedacht
(Bild: Preh)

Die Ambientebeleuchtung von Automobilen bestand über lange Zeit aus einzelnen diskreten Lichtquellen und linearen Lichtleitern. Weil sich die Automobilmarken immer stärker über Designdifferenzierungen im Interieur abgrenzen, steigt die Nachfrage für größere, homogenere und interaktivere Lichtflächen.

Das Preh Advanced Light Concept ist ein Beispiel, wie 3D-Tiefeneffekte in der Ambientebeleuchtung genutzt werden können. Dafür muss das Gesamtsystem des konstruktiven Aufbaus aus Lichtquellen, Lichtleitelementen und Funktionselektronik (Lichtsteuereinheit + Bussystem) beherrscht werden.

Ein weiterer Weg, welcher aktuell in der Ambientebeleuchtung beschritten wird, sind Matrix-LED-Anordnungen. Diese sind keine einfache Aneinanderreihung von LEDs, sondern zeichnen sich durch ein regelmäßiges Anordnungsmuster in der Fläche aus. So ermöglichen sie vollkommen neue Gestaltungsmöglichkeiten mit dynamischen Lichtszenarien und anpassbaren Lichtzonen.

Allerdings ist der Übergang von einer klassischen linearen LED-Lösung zu flächigen Matrix-LEDs mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Denn die Matrix-Technologie erfordert komplexe Leiterplattenstrukturen, oft dreidimensional geformt, wie bei der Integration in Türverkleidungen oder unter gewölbten Oberflächen des Armaturenbretts.

Solche Leiterplattenanordnungen stellen beachtliche Anforderungen an die mechanische Integration, um effiziente Serienproduktionslösungen realisieren zu können. Zudem muss jede LED innerhalb einer Matrix mittels getaktetem BUS-System einzeln adressierbar und ansteuerbar sein – bei gleichzeitig absolut homogener Farbdarstellung über die gesamte Fläche. Dies setzt eine hochintegrierte Elektronik voraus, eingepasst in enge Bauräume und perfekt mit dem mechanischen Aufbau abgestimmt. Denn es sind ganze LED-Rasterflächen effizient, platzsparend und kostengünstig in bestehende Bauraumkonzepte zu integrieren – inklusive thermischem Management. Die Elektronik-Mechanik-Integration wird damit zu einer Schlüsselkompetenz für Ambientelichtsysteme.

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HMI-Design anders gedacht

Neben Lichtsystemen nimmt die HMI-Integration eine zentrale Rolle bei der markenspezifischen Gestaltung des Fahrzeuginnenraums ein. Hierfür benötigen clevere neue Design-Ideen vor allem immer die richtige Symbiose mit praktischer Funktionalität. Ein Beispiel hierfür zeigt das Mittelkonsolenkonzept 2025 von Preh. Es integriert das Smartphone unter einer transparenten Bedienoberfläche. Die flexible Ablage sichert selbst große Geräte mit Displaygrößen von bis zu sieben Zoll bei dynamischer Fahrt und ermöglicht Standardfunktionen wie induktives Laden und automatische Bluetooth-Kopplung.

Die transparente Oberfläche verfügt über eine Schriftzeichenerkennung und Icons zur Auswahl der wichtigsten Funktionen. Realisiert mit LEDs und Lichtleitern können bis zu drei unterschiedliche Icons an derselben Stelle angezeigt werden, mit entsprechendem Farbumschlag für die Statusanzeige. Insgesamt eine Lösung, die ohne klassisches Display auskommt und die Kombination mit einer aktiven Haptik und akustischem Feedback erlaubt.

Natürlich ist auch diese Design-Idee nicht isoliert zu betrachten, sondern ein Bestandteil verschiedener Möglichkeiten der Funktionsauswahl im Cockpit, wie der Spracheingabe, Multifunktionsschaltern im Lenkrad und Touchscreens. Schließlich ist sicherzustellen, dass der Blick des Fahrers überwiegend auf der Straße bleiben kann.

Norbert Bauer, CTO der Preh Group, erklärt: „Die aktuellen Gestaltungstrends im Automobilinterieur setzen bei Lieferanten von Ambientelicht-Systemen ein umfassendes Fach-Know-how voraus, um den hohen Komplexitätsanforderungen gerecht zu werden. Hier zahlen sich unsere langjährigen Projekterfahrungen aus – in der Lichtsimulation, in unserer Schlüsselkompetenz Elektronik-Mechanik-Integration wie auch in funktionaler Sicherheit.“

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