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Evolution der Body-Struktur
Welche technischen Maßnahmen Mazda vollzog, zeigte Hahn auch auf. Unter anderem betrachtete er die Evolution der Body-Struktur genauer und ging dabei auf die erfolgreiche Skyactiv -Technologie der Japaner ein, die sich nicht nur auf die Motoren sondern auch auf den Fahrzeugkörper bezieht.
Um die drei charakteristischen Merkmale des „Kan“ zu erreichen, nutzten die Mazda-Ingenieure verschieden Stellschrauben. So sorgen für die exakte Reaktion des Fahrzeugs ausgewogene Außenproportionen sowie ein Fahrer-orientiertes Cockpit, welches höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht.
Die Leichtigkeit erreichen die Japaner laut Hahn durch ein komfortables Beschleunigungsvermögen trotz eines kleineren Motors. Zudem setzte Mazda bei dem Sportler auf einen Materialmix aus Stahl und Aluminium. Letzteres hatte einen Anteil von knapp neun Prozent. Jeweils ein Drittel des MX-5-Bodys besteht aus konventionellen und hoch-festen Stählen. Den Rest nehmen noch festere Stahlvarianten ein.
100 Kilogramm abgespeckt
Das Gefühl der Offenheit beim MX-5 wird unter anderem durch das einfache Öffnen des Soft-Tops, das von Hand schnell bedienbar ist, erreicht. Der Verzicht auf elektrische Bauteile und der hohe Anteil an Aluminium in dem Top sparten allein drei Kilogramm.
Unter dem Strich ergaben all diese Einflüsse eine Gewichtsersparnis von etwa 100 Kilogramm im Vergleich zum Vorgängermodell. „Das Fahrzeug wiegt nun in der deutschen Variante und ohne Fahrer 975 Kilo“, erklärte Mazda-Entwickler Hahn. Mit Blick auf die zu Beginn angeführten Prinzipien, konnte der japanische Hersteller alle fünf Punkte einhalten. „Darüber hinaus hat der MX-5 die Crashanforderungen weltweit erfüllt“, so Hahn und rundete seinen Vortrag durch den Hinweis ab, dass das Modell zudem mehrere Designauszeichnungen gewinnen konnte.
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