Fahrbericht
MG Cyberster XPower: Elektrisch, sportlich, offen

Von Michael Specht/sp-x 4 min Lesedauer

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Der chinesische Autokonzern SAIC will mit seiner britischen Marke MG die Idee vom sportlichen Roadster in die elektrische Neuzeit übertragen. Gelingen soll das mit dem Cyberster.

Mit dem Cyberster bringt MG in Deutschland einen hochemotionalen Elektro-Roadster auf den Markt.(Bild:  MG)
Mit dem Cyberster bringt MG in Deutschland einen hochemotionalen Elektro-Roadster auf den Markt.
(Bild: MG)

Eine gehörige Portion Mut muss man MG Motor mit dem Elektro-Zweisitzer Cyberster zweifellos bescheinigen. Wer in der Autobranche setzt heute noch auf ein Nischen-Segment wie das der Roadster, aus dem andere Hersteller sich eher zurückziehen als zu engagieren? Und dies aus gutem Grund: zu hohe Kosten, zu niedrige Stückzahlen, zu geringer Ertrag.

Doch MG, seit vielen Jahren im Besitz der chinesischen SAIC Motor Corporation, denkt da ein wenig anders. Der Hersteller leistet sich den Cyberster, selbst wenn der sogenannte Business Case vermutlich nicht aufgeht. Obendrein macht MG sich mit diesem Auto sein eigenes Geburtstagsgeschenk: 100 Jahre gibt es die britische Marke, die damals unter dem Namen Morris Garage startete. Und natürlich sind die Menschen stolz auf so einige Frischluft-Legenden der langen Firmengeschichte. Erinnert sei nur an MG A, MG B oder MG Midget.