Markenausblick
MG Motor: Zwischen Mainstream und Premium

Quelle: sp-x 3 min Lesedauer

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Bald 20 Jahre gehört die ehemals britische Marke MG zum chinesischen Autokonzern SAIC. In Europa läuft es prächtig. Ab dem nächsten Jahr will man unter dem Label IM sogar im Premiumsegment mitmischen.

Mit dem Cyberster gönnt sich MG ein Imagepflege-Modell.(Bild:  MG Motor)
Mit dem Cyberster gönnt sich MG ein Imagepflege-Modell.
(Bild: MG Motor)

Als vor gut sechs Jahren die ehemals britische Marke MG ihren Relaunch auf dem europäischen Markt einläutete, hätten sich viele sicher emotionalere und aufregendere Fahrzeuge gewünscht, als die doch ziemlich langweilig gestylten SUVs ZS und EHS. Schließlich assoziiert man MG, abgeleitet aus „Morris Garages“, hauptsächlich mit rassigen Roadstern vom Schlage MG A, MG B und MG Midget, auch wenn dies Jahrzehnte zurückliegt.

Nicht viel gefühlvoller gingen die neuen Eigner – seit 2007 gehört MG zum chinesischen Autokonzern SAIC – die Sache bei den Kompaktmodellen MG3 und MG4 sowie dem Mittelklasse-SUV Marvel R an. Und selbst beim ersten elektrischen Kombi, dem MG5 (läuft noch in diesem Jahr ohne Nachfolger aus), legten die Designer den Fokus vor allem auf Funktionalität.